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… 8 Minuten, die man sich als wöchentliche Medizin einflößen könnte
(oder, abhängig von Grad der persönlichen Hoffnungslosigkeit, auch bis zu einmal täglich).
Zu Risiken und Nebenwirkungen frage Deinen Freundeskreis und die herrschende Kaste.

Mich persönlich stört die monotone Hintergrundmusik, aber die lässt sich ja abschalten:

 

Greta hat noch eins draufgelegt:

Ach ja, mein erster Gedanke ist: Wie fantastisch, diese Rede der 15-jähigen Greta Thunberg.
Und dann stolpert der zweite Gedanke eilends hinterher: Aber das wird alles nichts nützen, was hat sie für eine Chance gegen die Multis dieser Welt, gegen die Bayers, die schnell mal für ein paar Milliarden Monsanto aufkaufen, auf dass der Tod erneut ein “Meister aus Deutschland” werde. Weiterlesen

Warum haben sich die meisten Sklaven auf den Baumwoll- und Tabakplantagen nicht gewehrt? Warum konnten wenige Nazischergen ein Lager mit Hunderten von Menschen kontrollieren? Warum wehren wir uns gegen ein System, von dem viele von uns wissen, dass es unsere Lebensgrundlagen zerstört, nur so lässig, wenn überhaupt??? Vor allem letzteres ist die entscheidende, vielleicht die Überlebensfrage des 21. Jahrhunderts. Peter Zettel hat eine Idee, woran das liegen könnte.

Vertrauen ins Leben - so werden wir geboren

Es dürfte wenig Sprachbilder geben, die bekannter sind als das vom halb vollen und halb leeren Glas. Manchmal kann man die Lebenshaltung schon an den Gesichtern ablesen. Es gibt Halb-Voll- und Halb-Leer-Gesichter. Angela Merkel beispielsweise hat so ein Gesicht. Man könnte denken, Optimismus und Pessimismus seien angeboren. Aber so ist das natürlich nicht. In meiner Erfahrung sind Kinder so gut wie immer Optimisten, solange sie sich geliebt fühlen. Und doch gibt es defensive Kinder, die lieber erstmal abwarten, und die Losstürmer, die es meist ein Leben lang bleiben.

Pessimismus lässt sich begründen, Optimismus auch

In meinem Umfeld gibt es viele Frauen und Männer, die sich für eine bessere Welt engagieren. Viele leben von der Hand in den Mund oder gar prekär und leisten ihre wertvolle Arbeit ehrenamtlich. Die allermeisten von ihnen sind interessanterweise Optimisten. Da ich ein (ziemlich) normales Leben führe, bin ich natürlich auch von Pessimisten umzingelt, die halb leere Gläser für die Wahrheit halten. Weiterlesen

Man muss schon ein Optimist sein, um angesichts des drohenden Unheils nicht die Flinte ins Korn zu werfen und wie so viele zu sagen: Man kann sowieso nichts mehr tun, Also hole ich für mich so viel raus wie möglich. Folgende kleine Geschichte, die ich auf bessereweltlinks.de gefunden habe, macht Mut:

Die Fabel von der Schneeflocke

“Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke”, fragte die Tannenmeise die Wildtaube. “Nicht mehr als ein Nichts”, gab sie zur Antwort. “Dann muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen”, sagte die Meise.

“Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere.

Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängenblieben. Genau dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Und als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab.”

Damit flog die Meise davon.

Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: “Vielleicht fehlt nur noch eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt.”

Viele von Euch werden den Namen Joana Macy kennen, aber viele eben auch nicht (mehr zu ihr unter https://en.wikipedia.org/wiki/Joanna_Macy). In Deutschland verbinden wir sie vor allem mit dem Begriff Tiefenökologie. Dessen Wesensgehalt ist das tiefere Verständnis der Tatsache, dass wir nicht in einer Umwelt, sondern einer Mitwelt leben. In unserer – noch bis vor kurzem geltenden – „mittelalterlichen“ Naturanschauung stand der Mensch im Zentrum und die Welt (und somit auch die Natur) drehte sich „um“ ihn, die „Umwelt“ eben. Und an der durfte er sich grenzenlos bedienen, als sei sie nur für sein unersättliches Ego erschaffen worden.

Neue kopernikanische Wende

Mit zunehmendem Bewusstsein über die tiefen Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Natur wird deutlich, dass unsere Zivilisation eine neue kopernikanische Wende braucht. Weiterlesen

Die Komfortzone als Nest und Gefängnis

von Wolf Schneider

Spirituelle Ratgeber neigen dazu, zwei einander fundamental entgegengesetzte Empfehlungen zu geben. Einerseits sagen sie: »Akzeptiere dich so wie du bist! Es ist, wie es ist!« Dies hinzunehmen sei die Essenz von Weisheit, Hingabe, Gnade – Gracias a la vida que me ha dado tanto. Diese Dankbarkeit gegenüber dem Leben sei die wahre Spiritualität. Andererseits behaupten sie, dass es auf dem spirituellen Weg vor allem darum gehe, die eigene Komfortzone zu verlassen, in der wir uns doch nur um uns selbst drehen, um unsere Gedanken- und Verhaltensmuster, das Ego, das gesellschaftlich Akzeptierte, das uns gefangen hält, weil wir nicht den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen und zu unserer Einzigartigkeit zu stehen. Weiterlesen