Einträge von Paulchen Gast

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Von Maria Schöller „Corona“ spaltet die Gesellschaft. Es bilden sich „Corona-Lager“, die ihre jeweiligen Positionen mit Zähnen und Klauen verteidigen. Diese Spaltung macht mir Angst. Vor wenigen Tagen habe ich zum Austausch darüber eingeladen, in einem Format, welches das Zuhören, das Hinspüren und das Aushalten unterschiedlicher Meinungen und unserer Reaktionen darauf in den Mittelpunkt stellt. […]

, ,

Abstand und Nähe

von Raimar Ocken Wenn wir Menschen auf die Welt kommen sind wir “unfertige Wesen”. Wir können uns nicht alleine am Leben erhalten, nicht fortbewegen und uns nicht schützen durch Flucht oder Kampf. Wir müssen Stand halten bis uns unsere Kräfte verlassen und sterben. Letztlich sind es vier Grundbedürfnisse, die uns durch Leben führen und deren […]

, , ,

Am Anfang steht die Entscheidung

Beate Reineckers literarische Wegweiser aus der praktischen Philosophie von Kilian Manger Unsere Gesellschaft braucht ein tragfähiges ethisches Fundament? Natürlich. Dieses Fundament wird von ehrlichen, mutigen und mündigen Menschen getragen? Sicherlich. Ethik wird dann Wirklichkeit, wenn ihre Werte sich in unserem Handeln widerspiegeln. Dafür aber müssen wir eine Entscheidung fällen. Ganz allein für uns. Und rechtfertigen […]

,

Änderung fängt im Bewusstsein an

von Peter Zettel Natürlich bei meinem eigenen. Wo auch sonst? Wir reden zwar oft darüber, bewusst zu sein und über Bewusstsein, doch selten sprechen wir darüber, was wir eigentlich darunter verstehen. Betrachten ich und ein anderer die identische Szene, dann bedeutet das noch lange nicht, dass wir wirklich das Selbe und oft auch nicht das […]

, ,

Die Würde des Menschen

In einer bitteren Stunde habe ich folgende Änderung des Grundgesetzes vorgeschlagen: “Der Satz ‘Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt’ möge umgeschrieben werden in ‘Die Würde des in Deutschland legal gemeldeten, weißhäutigen, gesunden, heterosexuellen, nicht vorbestraften, stabilen, wohlsituierten und arbeitstüchtigen Menschen unter 60 Jahren ist […]

,

Wie wir uns selbst im Weg stehen

von Peter Zettel Wenn doch alles ganz anders ist, wieso ändert es sich dann nur so selten? Ganz einfach: Weil vielen das eigene Selbst wichtiger ist als die Wahrheit, zumindest wichtiger als die, die wir erfassen können. Étienne de La Boétie hat das in seiner „Abhandlung über die freiwillige Knechtschaft“ wunderbar belegt. Aber leider hat […]

, , ,

Treibsand …

von Michael Johanni Vielerorts besteht in Menschen Verwirrung. Sich wiederholende Gedanken lassen uns an der Menschheit, auch an uns selbst zweifeln. Wem kann ich noch glauben? Alles dreht sich doch nur ums Geld. Wo gibt es noch Menschlichkeit? Was wird in der Zukunft auf mich zukommen?

,

Leben wir in einer Matrix?

von Peter Zettel Ja, das tun wir. Definitiv. Ich jedenfalls bin der Überzeugung, dass das sehr, sehr viele tun. Und man kann die Matrix auch recht gut beschreiben. Sichtbar wird sie zum einen in der Konvention und zum anderen in dem Wirtschaftssystem, das wir haben und in dem die meisten von uns arbeiten. Beides definiert, […]

, , ,

Gemeinschaft: vom Wunder, sich zugehörig zu fühlen

Von Freyma (Marleen Miotke) Vor dem Hintergrund, Jahre in gefühlter Einsamkeit verbracht zu haben, spielt Gemeinschaft in meinem Leben heute eine entscheidende Rolle. Dabei rede ich von Gemeinschaft als einem Ort menschlichen Miteinanderseins und als eine Qualität der Verbindung. Es geht nicht um das bloße Zusammensein – was auch, in Ergänzung, schön sein kann. Ich […]