Die Chancen der Krise JETZT! nutzen

Der Herr sprach: Und am siebten Tag sollst Du ruhen…
Keine Angst, jetzt kommt keine Predigt. Eher ein Gedankenspiel über die unglaublichen Chancen der aktuellen C-Krise, über ein Jahr der Ruhe und über den konkreten Vorschlag für ein Sabbatjahr, für eine kleine Revolution …

Von Fritz Lietsch

Fritz Lietsch ist seit über 30 Jahren aktiver Zukunftsgestalter, Chefredakteur des Entscheidermagazins forum nachhaltig Wirtschaften, gefragter Moderator und Key Note Speaker sowie Initiator der Kampagne #VerantwortungJetzt!
Er will die Coronakrise zur Chance machen und fordert: „Rettungsgelder richtig nutzen!“ Finanzhilfen ja. Aber nicht, um nach der Krise genauso weiterzumachen, wie vorher. Helfen Sie mit, die Krise als Chance für den Wandel zu nutzen. Seine Forderung: „Nachhaltiges Leben und Wirtschaften muss zum Standard für die Zukunft werden.“

Kontaktiert ihn bei Fragen gerne unter f.lietsch@forum-csr.net bzw.  +49 (0)171-211 8884.


Für viele Menschen ist jetzt Ruhe eingetreten. Leider ungewollt, verursacht durch einen Virus. Für manchen ist dieser Zustand der Ruhe beängstigend. Aber vielleicht ist das, was uns die gegenwärtige Krise zeigt, ein großes Geschenk. Eine Chance für einen Neubeginn.

Wer mit mir die Chancen dieser Krise untersuchen und helfen will, die daraus entstehenden Möglichkeiten zu ergreifen, sollte weiterlesen und dabei sein bei  #VerantwortungJetzt! Weiterlesen

Der im Phänomen Verlag erschienene Essay von Sabine Melchiori und Hardy Fürch beschäftigt sich mit der Tatsache, dass aus der bisherigen Zersplitterung des Denkens eine neue, einheitliche Weltschau auf den Planeten entstehen muss. Sehr empfehlenswert, um tiefer in die Thematik einzudringen. Zu lesen ist er HIER.

Dieses 12-Minuten-Video erklärt knapp und klar, warum so viele Prozesse in der westlichen Welt so laufen, wie sie eben laufen.
Und dass der Planet in diesen Prozessen gar nicht vorkommt.

In seinem Buch “Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen” bewegt Fabian Scheidler die These: Nach 500 Jahren Expansion ist die kapitalistische Megamaschine in die tiefste Krise ihrer Geschichte geraten. Wir bewegen uns in eine chaotische Übergangsphase hinein, die einige Jahrzehnte andauern kann und deren Ausgang vollkommen offen ist. Während die alten Ordnungen brüchig werden, entflammt ein Kampf darum, wer die Zukunft bestimmen wird. Er lotet Gefahren und Chancen dieser Übergangszeit aus und bietet einen Kompass für politisches Engagement in Zeiten wachsender Unübersichtlichkeit.

In diesem Zusammenhang hat er auch ein 16-Punkte-Programm für den sozial-ökologischen Umbau entworfen. Da sich in den zwei Jahren seit Erscheinen des Buches so manches geändert hat, hat er diese Grundforderungen auf den neuesten Stand gebracht. Sie beginnen so: Weiterlesen

“Die Zeit wird knapp” titelt Fritz Habekuß in der ZEIT – und bezieht sich damit, beinahe erscheint es uns schon selbstverständlich, auf die Klimakrise. Seine Aussage baut nicht auf eigener Abschätzung auf, sondern ist das Fazit einer wissenschaftlichen Veröffentlichung auf höchstem wissenschaftlichen und institutionellen Niveau. Leopoldina, die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft im deutschsprachigen Raum und die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt, hat zum umweltpolitischen Verhalten der Bundesrepublik kürzlich Stellung genommen. Hier die Zusammenfassung:

“Im Pariser Klimaabkommen von 2015 hat die Weltgemeinschaft vereinbart, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung der Erde auf weniger als 2°C zu beschränken, um die daraus entstehenden Schäden für Menschheit und Natur abzumildern. Dieses Ziel ist nur noch zu erreichen, wenn sofort sowohl nationale wie auch internationale Vereinbarungen eingehalten werden. Schäden durch Abschmelzen von Schnee und Eis, Anstieg des Meeresspiegels, Ausweitung von Trockenzonen, Extremwetter und steigender Verlust von Artenvielfalt und Lebensräumen an Land und im Meer können nur noch durch erhebliche und bereits in den kommenden zehn Jahren wirksame Anstrengungen begrenzt werden. Ansonsten werden große Regionen der Erde nicht mehr bewohnbar sein, selbst wenn sich einzelne Regionen als „Klimagewinner“ verstehen. Bei uns und weltweit wächst zudem der Generationenkonflikt darüber, dass wir heute die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Kindeskinder aufbrauchen. Nicht zuletzt werden die Kosten des Klimawandels weiter dramatisch ansteigen. Nur mit einer entschlossenen und zügig umgesetzten Klimapolitik – national, mit den zentralen europäischen Partnern und durch weltweite Kooperation – kann es gelingen, die sich bereits abzeichnenden katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels zu mindern.”

Den vollständigen Text findet Ihr HIER.

Wir brauchen eine radikale Änderung unserer Wirtschafts- und Lebensweise

Ein Zwischenruf von Bernd Winkelmann / Akademie für solidarische Ökonomie

Folgenden Zwischenruf halten wir für eine ausgezeichnete, klare und übersichtliche Zusammenfassung des Status Quo und der sich daraus ergebenen – ökoligenten – Konsequenzen:

I. Worum es geht

1. „Wenn die Alten taub sind und blind, werden die Kinder schreien und ihnen die Augen öffnen!“
(„Des Kaisers neue Kleider“, Bibel Ps. 8,3).
Genau das geschieht in dieser Zeit: Greta Thunberg hat mit ihrem Schülerstreik Fridays for Future eine
Bewegung ausgelöst, in der tausende Kinder und Jugendliche gegen eine halbherzige Umweltpolitik protestieren.
In Folge sind tausende Wissenschaftler als Scientists for Future aus ihrer Zurückhaltung ausgestiegen
und bestätigen, dass es keine lebenswerte Zukunft auf unserer Erde gibt, wenn wir nicht jetzt eine
radikale Änderung unserer Wirtschafts- und Lebensweise einleiten.(1)

2. Die gravierendsten Symptome einer drohenden ökologischen Katastrophe sind:

  • Der Klimawandel: Um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, müsste der weltweite CO2-
    Austoß jährlich um 6% reduziert werden. Doch er steigt jährlich um 3%. Bleibt es bei dieser Entwicklung,
    könnte die Erdtemperatur am Ende des Jahrhunderts um 3-4 Grad gestiegen sein.(2) Um das zu verhindern,
    bleibt uns für unser Handeln ein Zeitfenster von ca. 10-15 Jahren. (3)
  • Das Artensterben: Seit 1970 ging die Zahl der wildlebenden Wirbeltiere weltweit um ca. 60% Prozent
    zurück. Besonders gravierend ist das Insektensterben; der Schwund der Insektenbiomasse liegt zwischen
    40 und 80%. Damit verliert das Biosystem unserer Erde das wohl wichtigste Standbein seiner Stabilität
    und Fruchtbarkeit. Hauptverursacher ist die Chemisierung der Landwirtschaft.(4)
  • Hinzu kommt der Verlust an Wäldern, an Ackerland, an Trinkwasserressourcen und unwiederbringlichen
    Bodenschätzen, die Versauerung und Vermüllung der Meere, das weitere Bevölkerungswachstum.
    Nach Erkenntnissen der Evolutionswissenschaften hat es eine so schnelle und umfangreiche Beschädigung
    unseres Erdsystems nur bei großen Asteroideneinschlägen gegeben, zuletzt beim Aussterben der
    Dinosauriere vor 65 Mil. Jahren.

3. Hinter diesen Symptomen steht das viel umfassendere Problem: Die generelle Überlastung des Ökosystems
durch uns Menschen. Sie wird deutlich am Ökologischen Fußabdruck, der die Belastungsgrenze unseres
Erdsystems ausweist. Er liegt weltweit um etwa das 1,7-fache, in Deutschland um das 3-4-fache
über dem für unsere Erde verträglichen Maß. Diese Überlastung unseres Ökosystems kommt aus dem
entgrenzten Wachstum in der Bewirtschaftung unserer Erde. Das schafft uns in den entwickelten Industrienationen
einen nie dagewesenen Überfluss an materiellen Gütern, mit dem wir aber nicht nur das Ökosystem
empfindlich überlasten, sondern auch die Lebensmöglichkeiten unserer Kinder und Enkel berauben.
Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Kenneth E. Boulding, USA, stellt fest: „Jeder, der glaubt,
dass exponentielles Wachstum für immer weitergehen kann in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter
oder ein Ökonom.“

4. Damit verbunden ist eine weitere Irrsinnigkeit unserer Zivilisation: die ausbeuterischen Bereicherungswirtschaft
der Mächtigen: Der Wohlstand der reichen Industrieländer ist nur zu 50-60% durch eigene
Leistung erarbeitet, ansonsten durch die Ausbeutung der Natur und anderer Völker. So ist das Vermögen
der Milliardäre im Jahr 2018 um 12% gestiegen, während das Vermögen der unteren Hälfte der Weltbevölkerung
um 11% gesunken ist. Die 26 reichsten Menschen der Welt verfügen über so viel Nettovermögen
wie die arme Hälfte der Weltbevölkerung.(5)

Deutlich ist: unser Wirtschaftssystem hat zwar nie dagewesene Reichtümer geschaffen, aber mit dieser
Bereicherung hat es in eine noch nie dagewesen Krise der menschlichen Zivilisation geführt.
Bleibt es bei dieser Entwicklung, kommt es in den nächsten Jahrzehnten mit den ökologischen Verwerfungen
auch zu schweren sozialen und politischen Verwerfungen, zu Hungeraufständen, zu Massenmigrationen,
zu Rohstoffkriegen, zu weltweiten Zusammenbrüchen (H. Lesch „Die Menschheit schafft sich ab“)

5. Immer mehr setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Ursachenfrage zur Systemfrage wird. Das heißt:
Wir können die Fehlentwicklung unsere Gesellschaft nur überwinden, wenn wir „radikal“, also von den
Wurzeln (radix), den zerstörerischen Ursachen her das vorherrschende System hinterfragen – so wie es
Greta Thunberg in Kattowitz tat. Graeme Maxton, ehemaliger Generalsekretär des Club of Rome stellt
fest: „aus dem gegenwärtigen System ist es nicht möglich, eine nachhaltige Wirtschaft zu entwickeln… Die
Zielrichtung muss systemisch verändert werden.“(6) Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber stellt
fest: „Wir müssen unsere Zivilisation neu erfinden.“(7)

Die Systemfrage stellen heißt, herausfinden, 1. was in unserer Wirtschaftsweise systemisch zu deren
Fehlentwicklungen führt, 2. was im System umgebaut werden muss, damit diese Fehlentwicklungen
überwunden werden. Die Systemfrage muss auf der mentalen und strukturellen Ebene gestellt werden.

6. Die Ursachen auf mentaler Ebene liegen in einem einseitigen materialistischen Verständnis von Leben:
gutes Leben wird mit viel Haben verwechselt (Erich Fromm): Besitzstandswahrung, immerwährendes
Wachstum und Wohlstandsmehrung, Sich-immer-mehr-leisten-können gelten als höchste Güter, obwohl
die meisten Menschen wissen, dass sie davon nicht glücklich werden, sondern Werte wie Vertrauen,
Wertschätzung, Empathie und Gemeinschaft viel wichtiger sind (Gerald Hüther).

7. Die Ursachen auf struktureller Ebene liegen in den Leitprinzipien der kapitalistischen Wirtschaftsweise:
Wirtschaft habe in erste Linie der Mehrung von Kapital in Privatverfügung zu dienen. Aus Kapital muss
mehr Kapital werden, das wieder gewinnträchtig angelegt werden muss – angefeuert vom Profitstreben
und Konkurrenzdruck. Darum muss Wirtschaft fortwährend wachsen. Im kapitalistischen Wirtschaftsprinzip
liegt somit der systemische Hauptantrieb für den Wachstumszwang unseres Wirtschaftssystems und
damit für das Überschreiten des ökologischen Fußabdrucks und die Ausbeutung der Völker.
Der Philosoph Richard David Precht stellt fest: Der „Kapitalismus“, der immer „wachsen muss“, „wird wohl
in diesem Jahrhundert die Erde weitgehend unbewohnbar machen.“(8)
Der Befreiungstheologe Leonardo Boff mahnt immer wieder: Erst wenn wir den Kapitalismus als Schlüsselursache
für unsere zivilisatorische Krise erkennen, können wir diese Krise bewältigen.(9)
Die Elite in Wissenschaft, Kultur, Religionen und Zivilgesellschaft sollten endlich den Mut haben, das
Kind beim Namen zu nennen, d.h. die kapitalistische Wirtschaftsweise als Fehlkonstruktion (Krebsschaden)
unserer Gesellschaft zu entlarven.

8. Wir brauchen tatsächlich eine „Neuerfindung unserer Zivilisation“, eine radikale Änderung unserer Zielvorstellungen,
unserer Lebensweise und ökonomischen Ordnungsstrukturen.
Ziel allen Wirtschaftens kann nicht der höchstmögliche Profit in Privatverfügung der Wenigen sein,
sondern die Erstellung nützlicher Produkte, Dienstleistungen und sinnvoller Arbeitsplätze
– dies in unbedingter Bewahrung unseres Ökosystems, in gerechter Teilhabe aller, in der Entwicklung
eines zukunftsfähigen Gemeinwesens.

9. Vor allem muss die Wachstumsökonomie in eine Gleichgewichtsökonomie transformiert werden, in der
sich unser Wirtschaften auf unter 100% der ökologischen Belastungsgrenze einpendelt. Das geht nicht
ohne eine zwischenzeitliche Schrumpfungsökonomie, eine Verringerung des Material- und Energiedurchsatzes
auf allen Gebieten.

10. Das geht nicht ohne eine Entschleunigung der wirtschaftlich-technologischen
Entwicklung. Und das geht wiederum nicht ohne Verzichte auf Bequemlichkeiten und Wohlstandsprivilegien,
die durch die Ausplünderung der Natur und durch Ausbeutung anderer Völker zustande kommen
und uns zudem innerlich verarmen lassen. Das wird an einigen Punkten wehtun, aber nur so zu einem erfüllterem
Leben befreien und Zukunft ermöglichen.

II. Was konkret geschehen muss

1. Notwendige Reformschritte im System der Sozialen Marktwirtschaft

  • Verabschiedung vom Irrglauben ständigen wirtschaftlichen Wachstums
  • Primat der Politik gegenüber der Wirtschaft durchsetzen
  • Machtbegrenzung und hohe Besteuerung der Weltkonzerne; Finanztransaktionssteuer u.ä.
  • Aufgabe schädlicher Subventionen, z.B. der Kohle- und Atomindustrie, des Flugbenzins u.a.
  • Umstieg auf Kreislaufwirtschaft, Durchsetzung des Verursacherprinzips
  • Durchsetzung von konsequenten Ökosteuern, z.B. CO2-Steuer, Plastiksteuer u.ä.
  • Schnellstmöglicher Umstieg auf regenerative Energie, drastische Senkung des Energieverbrauchs
  • Umstieg und konsequente Förderung der biologischen Landwirtschaft
  • Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel
  • Entprivatisierung der Öffentlichen Güter

2. Handlungsmöglichkeiten der Einzelnen:

  • Das eigene materielle Verbrauchen von Ressourcen und Gütern so gering wie möglich halten
  • Wo möglich, gemeinsames Nutzen, reparieren statt neu kaufen und alles für sich haben wollen
  • Drastisches Reduzieren oder Vermeiden von Flugreisen
  • Umstieg auf die kleinsten PKWs, Elektroauto, Fahrrad, Bahn und öffentlichen Nahverkehr
  • Möglichst biologische Nahrungsmittel, fleischreduzierte Ernährung
  • Kritischer Einkauf von Textilien und im Ausland produzierten Gütern (Herstellung, Fairer Handel)
  • Unterstützen von Initiativen, Gruppen und Parteien, die in dieser Richtung wirken.

Merke: In alldem müssen wir nicht perfekt sein. Die Änderung der Sichtweise, die Anfänge und kleinen
Schritte sind entscheidend für eine andere Politik und zivilisatorische Wende.

3. Entwicklung einer Postkapitalistischen Ökonomie

Die Änderungen im bisherigen System und in der Lebensweise der Bürger werden allein die systemischen
Fehleinstellungen unserer Wirtschaftsweise nicht überwinden. Nötig ist vielmehr,
das Wirtschaftsprinzip ständiger Kapitalakkumulation hinter sich zu lassen und die kapitalistischen
Abschöpfungs-, Bereicherungs- und Externalisierungsmechanismen aus den Wirtschaftsabläufen herauszunehmen
und durch nachhaltige, solidarisch-kooperative Wirtschaftsstrukturen zu ersetzen.
Die wichtigsten Systemveränderungen wären in etwa:

  • eine neue Finanzordnung, Abschaffung des Kapitalzins und der spekulativen Geldgeschäfte; das Bankensystem
    als reine Dienstleistung in öffentlicher Hand, in dem keine Gewinne erzielt werden;
  • eine Eigentumsordnung, in der Eigentum zum eigenen Lebensunterhalt aber nicht mehr zur leistungslosen
    Abschöpfung fremder Leistung genutzt werden kann (z.B. Wuchermieten); in der Grund und Boden
    wieder in Gemeineigentum übergehen;
  • eine partizipatorische Unternehmensverfassung, in der ökologische, soziale und gemeinwohlorientierte
    Kennzahlen in die Bilanzrechnung der Unternehmen eingeführt und eine demokratische Teilhabe aller
    am Unternehmen Beteiligten realisiert wird;
  • ein leistungsgerechtes und solidarisches Lohnsystem, in dem die Entlohnung a l l e r nach Tarifen in
    einer Spreizung von maximal bis zu 1:10 gezahlt und Mindestlöhne gewährt werden;
  • eine neue Arbeitskultur, in der die schwindenden Arbeitsplätze durch Absenken der Regelarbeitszeit so
    geteilt werden, dass jeder Arbeitsfähige Erwerbsarbeit findet und neben der Erwerbsarbeit Eigenarbeit
    und Gemeinwohlarbeit als gleichwertig gelten und gelebt werden können.

Auf dem Weg dorthin gibt es schon heute eine Fülle von theoretischen Entwürfen, von praktizierten Modellen
und Bewegungen. Die Akademie Solidarische Ökonomie hat in ihren Büchern und Bausteinen den Entwurf
einer postkapitalistischen Ökonomie skizziert. Die Degrowth-Bewegung, die Postwachstumsgesellschaft
Jena, die Initiative Neue Ökonomie, die Gemeinwohlbewegung, die Potenzialentfaltungsakademie und viele
weitere neue kulturelle Bewegungen sind eine Fundgrube zukunftsweisender Potenziale.

Die drohende Umweltkatastrophe und die kommenden Migrationsströme geben uns nur noch eine kurze
Zeit, den Systemwechsel einzuleiten. „Wer zu spät kommt, den straft das Leben!“ (Michael Gorbatschow).

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1 Pressekonferenz der Initiative Scientists for Future https://www.scientists4future.org/presse/
2 Jürgen Tallig: https://earthattack-talligsklimablog.jmdofree.co/
3 Weltklima-Sonderbericht: https://www.de-ipcc.de/256.php
4 UN-Bericht zum Artensterben 2019; www.bund-rvos.de/artensterben; www.nabu.de/news/2017/10/23291.html;
5 Oxfam-Bericht 2019 siehe z.B. https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/23/pers-j23.html
Auch zum Weitergeben gedacht!
6 https://www.riffreporter.de/klimasocial/schulzki-haddouti-graeme-maxton-change-klimakrise/
7 https://www.deutschlandfunk.de/klimaforscher-schellnhuber-wir-muessen-unsere-zivilisation.697.de.html
8 In „Jäger, Hirten, Kritiker“ S. 248
9 Z.B. in „Zukunft für die Mutter Erde“ 2012
10 Ulrich v. Weizsäcker in „Wir sind dran. Club of Rome: Der große Bericht…“

Die Auswirkungen unserer Zivilisation auf den Zustand der Natur jetzt und in Zukunft: Erstmals hat ein internationales Viel-Staaten-Gremium von Wissenschaftlern – der IPBES – die dazu nötigen Daten weltweit analysiert. Die am 6.06.2019 veröffentlichten Ergebnisse sind ausgesprochen alarmierend.

Hier die deutsche Übersetzung des Berichts als (bitte) weiterzuverbreitendes PDF-Dokument. 

 

Bericht des Weltbiodiversitätsrats[1] der UNO

vom 06.05.2019

Der gefährliche Niedergang der Natur ist “beispiellos”.

Das Artensterben beschleunigt sich

Aktuelle globale Antwort unzureichend

„Transformative Veränderungen“ sind notwendig, um die Natur wiederherzustellen und zu schützen

Der Widerspruch der Interessengruppen kann zum Wohle der Allgemeinheit überwunden werden

Umfassendste Bewertung dieser Art

1.000.000 Arten vom Aussterben bedroht

Die Natur geht weltweit mit beispiellosen Raten zurück – und die Rate des Artensterbens wird immer schneller, mit gravierenden Auswirkungen auf die Menschen auf der ganzen Welt, warnt ein bahnbrechender neuer Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services), dessen Zusammenfassung auf der 7. Tagung des IPBES-Plenums in der vergangenen Woche (29. April – 4. Mai) in Paris verabschiedet wurde.

„Die überwältigenden Beweise für das IPBES Global Assessment aus den verschiedensten Wissensgebieten stellen ein bedrohliches Bild dar“, sagte Sir Robert Watson, Vorsitzender des IPBES. „Die Gesundheit der Ökosysteme, von denen wir und alle anderen Arten abhängen, verschlechtert sich schneller denn je. Wir erodieren die Grundlagen unserer Wirtschaft, unserer Lebensgrundlagen, unserer Ernährungssicherheit, unserer Gesundheit und unserer Lebensqualität weltweit.“

„Der Bericht sagt uns auch, dass es nicht zu spät ist, etwas zu bewegen, aber nur, wenn wir jetzt auf allen Ebenen von lokal bis global beginnen“, sagte er. „Durch den ‚transformativen Wandel‘ kann die Natur noch immer nachhaltig erhalten, restauriert und genutzt werden – dies ist auch der Schlüssel zur Erreichung der meisten anderen globalen Ziele. Unter transformativem Wandel verstehen wir eine grundlegende, systemweite Reorganisation über technologische, wirtschaftliche und soziale Faktoren hinweg, einschließlich Paradigmen, Zielen und Werten.“

„Die Mitgliedstaaten der IPBES-Plenarsitzung haben nun anerkannt, dass transformativer Wandel naturgemäß Widerstand von denen erwarten kann, die am Status quo interessiert sind, aber auch, dass dieser Widerstand zum Wohle der Allgemeinheit überwunden werden kann“, sagte Watson.

Der IPBES Global Assessment Report on Biodiversity and Ecosystem Services ist der umfassendste, der je erstellt wurde. Es ist der erste zwischenstaatliche Bericht seiner Art und baut auf der wegweisenden Millenniums-Ökosystembewertung von 2005 auf, die innovative Methoden zur Bewertung von Evidenz vorsieht.

Der Bericht, der von 145 FachautorInnen aus 50 Ländern in den letzten drei Jahren zusammen mit Beiträgen von weiteren 310 AutorInnen erstellt wurde, bewertet die Veränderungen der letzten fünf Jahrzehnte und vermittelt ein umfassendes Bild von den Zusammenhängen zwischen wirtschaftlichen Entwicklungspfaden und ihren Auswirkungen auf die Natur. Er bietet auch für die kommenden Jahrzehnte eine Reihe von möglichen Szenarien.

Basierend auf der systematischen Überprüfung von rund 15.000 wissenschaftlichen und staatlichen Quellen stützt sich der Bericht auch (zum ersten Mal überhaupt in dieser Größenordnung) auf indigene und lokale Kenntnisse, insbesondere auf Fragen, die für indigene Völker und lokale Gemeinschaften relevant sind.

„Die biologische Vielfalt und der Beitrag der Natur für den Menschen sind unser gemeinsames Erbe und das wichtigste lebenserhaltende ‚Sicherheitsnetz‘ der Menschheit. Aber unser Sicherheitsnetz ist fast bis zum Abreißen gedehnt“, sagte Prof. Sandra Díaz (Argentinien), die gemeinsam mit Prof. Josef Settele (Deutschland) und Prof. Eduardo S. Brondízio (Brasilien und USA) die Bewertung leitete. „Die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten und den Ökosystemen sowie viele grundlegende Beiträge, die wir aus der Natur beziehen, nehmen schnell ab, obwohl wir immer noch über die Mittel verfügen, um eine nachhaltige Zukunft für Mensch und Umwelt zu sichern.“

Der Bericht stellt fest, dass rund 1 Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind, viele davon innerhalb von Jahrzehnten, mehr als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Der durchschnittliche Bestand an einheimischen Arten in den meisten wichtigen Lebensräumen an Land ist um mindestens 20 % gesunken, meist seit 1900. Mehr als 40% der Amphibienarten, fast 33% der riffbildenden Korallen und mehr als ein Drittel aller Meeressäuger sind bedroht. Das Bild ist bei Insektenarten weniger klar, aber die verfügbaren Beweise sprechen für eine vorläufige Schätzung von 10% als bedroht. Mindestens 680 Wirbeltierarten wurden seit dem 16. Jahrhundert ausgelöscht, und mehr als 9% aller domestizierten Rassen von Säugetieren, die für Ernährung und Landwirtschaft verwendet werden, waren bis 2016 ausgestorben; mindestens 1.000 weitere Rassen sind noch bedroht.

„Ökosysteme, Arten, Wildpopulationen, lokale Varianten und Rassen von domestizierten Pflanzen und Tieren schrumpfen, verschlechtern oder verschwinden. Das essentielle, vernetzte Netz des Lebens auf der Erde wird kleiner und immer ausgefranster“, sagt Prof. Settele. „Dieser Verlust ist eine direkte Folge menschlichen Handelns und stellt eine direkte Bedrohung für das menschliche Wohlbefinden in allen Regionen der Welt dar.“

Um die politische Relevanz des Berichts zu erhöhen, haben die Autoren der Bewertung zum ersten Mal in dieser Größenordnung und auf der Grundlage einer gründlichen Analyse der verfügbaren Beweise die fünf direkten Treiber für Veränderungen in der Natur mit den bisher größten relativen globalen Auswirkungen bewertet. Diese Täter sind, in absteigender Reihenfolge: (1) Veränderungen der Land- und Meeresnutzung; (2) direkte Ausbeutung von Organismen; (3) Klimawandel; (4) Verschmutzung und (5) invasive gebietsfremde Arten.

Der Bericht stellt fest, dass sich die Treibhausgasemissionen seit 1980 verdoppelt haben und die globalen Durchschnittstemperaturen um mindestens 0,7 Grad Celsius gestiegen sind – wobei der Klimawandel bereits die Natur vom Niveau der Ökosysteme bis zum Niveau der Genetik beeinflusst. Diese Auswirkungen werden in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich zunehmen und in einigen Fällen die Auswirkungen der Veränderung der Land- und Meeresnutzung und anderer Faktoren übertreffen.

Trotz der Fortschritte beim Naturschutz und bei der Umsetzung von Politiken stellt der Bericht auch fest, dass globale Ziele für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Natur und die Erreichung von Nachhaltigkeit auf dem derzeitigen Weg nicht erreicht werden können und dass Ziele für 2030 und darüber hinaus nur durch transformative Veränderungen in wirtschaftlichen, sozialen, politischen und technologischen Faktoren verwirklicht werden können. Da bei den Komponenten von nur vier der 20 Aichi-Biodiversitätsziele gute Fortschritte erzielt wurden, ist es wahrscheinlich, dass die meisten bis zum Termin 2020 verpasst werden. Die derzeitigen negativen Trends bei der biologischen Vielfalt und den Ökosystemen werden die Fortschritte auf dem Weg zu 80 % (35 von 44) der Zielvorgaben für die nachhaltige Entwicklung in Bezug auf Armut, Hunger, Gesundheit, Wasser, Städte, Klima, Ozeane und Land (SDGs 1, 2, 3, 6, 11, 13, 14 und 15) beeinträchtigen. Der Verlust der biologischen Vielfalt erweist sich daher nicht nur als ein Umweltthema, sondern auch als ein entwicklungspolitisches, wirtschaftliches, sicherheitspolitisches, soziales und moralisches Problem.

„Um die Hauptursachen für Schäden an der biologischen Vielfalt und die Beiträge der Natur zum Wohl der Menschen besser zu verstehen und vor allem anzugehen, müssen wir die Geschichte und den globalen Zusammenhang komplexer demografischer und wirtschaftlicher indirekter Treiber des Wandels sowie die sozialen Werte, die ihnen zugrunde liegen, verstehen“, sagte Prof. Brondízio. „Zu den wichtigsten indirekten Faktoren gehören der Anstieg der Bevölkerung und des Pro-Kopf-Verbrauchs, die technologische Innovation, die in einigen Fällen gesunken ist und in anderen Fällen den Schaden für die Natur erhöht hat, und vor allem Fragen der Governance und Rechenschaftspflicht. Ein Muster, das sich herausbildet, ist das der globalen Vernetzung und der ‚Telekopplung‘ – wobei Ressourcengewinnung und -produktion häufig in einem Teil der Welt stattfinden, um die Bedürfnisse entfernter Verbraucher in anderen Regionen zu befriedigen.“

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse des Berichts

  • Drei Viertel der landgestützten Umwelt und etwa 66% der Meeresumwelt wurden durch menschliches Handeln erheblich verändert. Im Durchschnitt waren diese Trends in Gebieten, die von indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften gehalten oder verwaltet werden, weniger ausgeprägt oder wurden vermieden.
  • Mehr als ein Drittel der Landfläche der Welt und fast 75 % der Süßwasserressourcen werden heute für die pflanzliche oder tierische Produktion verwendet.
  • Der Wert der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion ist seit 1970 um rund 300% gestiegen, die Rohholzernte ist um 45% gestiegen und rund 60 Milliarden Tonnen nachwachsende und nicht nachwachsende Rohstoffe werden heute jedes Jahr weltweit gefördert – eine knappe Verdoppelung seit 1980.
  • Die Bodenverschlechterung hat die Produktivität um 23% der globalen Landfläche verringert; jährliche globale Nutzpflanzen im Wert von bis zu 577 Milliarden US-Dollar sind durch den Verlust von Bestäubern gefährdet und 100 – 300 Millionen Menschen sind aufgrund des Verlusts von Küstenlebensräumen und -schutz einem erhöhten Risiko von Überschwemmungen und Hurrikanen ausgesetzt.
  • Im Jahr 2015 wurden 33% der Meeresfischbestände auf nicht nachhaltigem Niveau geerntet; 60% wurden maximal nachhaltig gefischt, nur 7% wurden auf einem Niveau geerntet, das unter dem liegt, was nachhaltig gefischt werden kann.
  • Seit 1992 haben sich die städtischen Gebiete mehr als verdoppelt.
  • Die Kunststoffverschmutzung hat sich seit 1980 verzehnfacht, 300-400 Millionen Tonnen Schwermetalle, Lösungsmittel, toxischer Schlamm und andere Abfälle aus Industrieanlagen werden jährlich in die Gewässer der Welt gekippt, und Düngemittel, die in Küstenökosysteme gelangen, haben mehr als 400 „tote Zonen“ von Ozeanen mit einer Gesamtfläche von mehr als 245.000 qkm geschaffen – eine Gesamtfläche, die größer ist als die des Vereinigten Königreichs.
  • Negative Trends in der Natur werden bis 2050 und darüber hinaus in allen im Bericht untersuchten politischen Szenarien anhalten, mit Ausnahme derjenigen, die transformative Veränderungen beinhalten – aufgrund der projizierten Auswirkungen des zunehmenden Wandels der Landnutzung, der Nutzung von Organismen und des Klimawandels, wenn auch mit erheblichen Unterschieden zwischen den Regionen.

Der Bericht stellt auch eine breite Palette von beispielhaften Maßnahmen für Nachhaltigkeit und Wege zu ihrer Verwirklichung in und zwischen Sektoren wie Land- und Forstwirtschaft, Meerestechnik, Süßwassersysteme, städtische Gebiete, Energie, Finanzen und vielen anderen vor. Er betont, wie wichtig es unter anderem ist, ein integriertes Management und bereichsübergreifende Ansätze zu verfolgen, die den Kompromissen bei der Nahrungsmittel- und Energieerzeugung, der Infrastruktur, dem Süßwasser- und Küstenmanagement sowie der Erhaltung der biologischen Vielfalt Rechnung tragen.

Als Schlüsselelement einer nachhaltigeren Zukunftspolitik wird auch die Entwicklung der globalen Finanz- und Wirtschaftssysteme zum Aufbau einer globalen nachhaltigen Wirtschaft identifiziert, die sich vom derzeit begrenzten Paradigma des Wirtschaftswachstums entfernt.

„IPBES stellt den Entscheidungsträgern die maßgebliche Wissenschaft, das Wissen und die politischen Optionen zur Prüfung vor“, sagte die IPBES-Exekutivsekretärin Dr. Anne Larigauderie. „Wir danken den Hunderten von Experten aus der ganzen Welt, die ihre Zeit und ihr Wissen freiwillig zur Verfügung gestellt haben, um den Verlust von Arten, Ökosystemen und genetischer Vielfalt zu bekämpfen – eine wahrhaft globale und generationsübergreifende Bedrohung für das menschliche Wohlergehen.“

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Zusammenfassung zu den Themen:

 

Quelle: https://www.ipbes.net/news/Media-Release-Global-Assessment

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Intergovernmental_Platform_on_Biodiversity_and_Ecosystem_Services

Heute, am 15. April, beginnt Extinction Rebellion (kurz XR) mit seinen Aktionen des Zivilen Ungehorsams. Heute, am 15. April werden wieder Hunderte von Tier- und Pflanzenarten aussterben. Und dies würde so bleiben, würden wir dem nicht Einhalt gebieten. Nur wie? Roger Hallam, einer der Initiatoren der Extinction Rebellion, erklärt, warum zu dieser Maßnahme gegriffen werden musste.

Wir sollten die Reichen davon überzeugen, dass Klimasanierung eine sichere Sache ist und dass sie besser im Parterre einsteigen sollten.

Wir haben den den Klimawandel falsch kommuniziert. Ich verstehe, dass die Situation ernst ist. Wirklich schrecklich. Aber es geht weit über die Tatsache hinaus, dass jedes Jahr das heißeste Jahr der Geschichte ist, der Meeresspiegel steigt, die Dürre Millionen in den Flüchtlingsstatus zwingt, das Great Barrier Reef fast tot ist, die Ozeane 26 Prozent saurer sind als das vorindustrielle Niveau, unser Oberboden in weniger als 60 Jahren verschwunden sein wird und wir bereits mindestens 1,5 Grad Celsius in Richtung der beiden Grade haben, die für eine echte Katastrophe stehen. Das ist alles schlecht. Die Realität ist eigentlich schlimmer. Weiterlesen

Und die Hoffnung, dass er noch so lange bleibt, bis die Zukunft eine Chance erhält.
Das tut sie aber nur, wenn die Parteiführer um ihre Stimmen zittern
(WANN besinnt sich endlich die SPD vorwärts?!)
und die Lobbyisten sich mit dem neuen Wind drehen.

Der Aufstandstext

„Wir sind die Jugend von heute und die Gesellschaft von morgen.
Und wir werden morgen die Konsequenzen tragen, für das, was ihr heute entscheidet.
Wir sind Entwicklung, und wir werden nicht bis morgen warten, dass unsere Stimme gehört wird.
Deswegen, stehen wir heute auf.
Das ist der Aufstand der Jugend!
Wir werden solange rufen, bis man uns hört.
Heute, auf den Straßen und Plätzen, Morgen, in den Ministerien und in den Herzen der Menschen.
Die Zeit ist gekommen, dass die Jugend von heute mitentscheidet über das, was morgen gilt.
Was wir heute fordern, ist der Austausch zwischen den Generationen
und gemeinsame Verantwortung auf dem Weg Richtung Morgen.
Wir bauen uns eine Welt, in der viele möglich sind,
die oberste Prämisse, ist das glückliche Kind.
Viva la Krevolution!

Musik: Actio Grenzgänger Text: Courtier Videoproduktion: Kemperly Film Produktion Buch und Regie: Simon Marian Hoffmann Produktion: Ansgar Wörner Unterstützt durch Jugendstiftung BW und Fonds Sozio Kultur e. V.