Oasen des Wandels

Wir sind viele!

Menschen, die sich auf vielfältige Weise für eine bessere Welt einsetzen, gibt es mehr, als man denkt. Sie leben verstreut. Man sieht sie selten, und sie sind eher leise. Ihr Handeln ist von einer Sehnsucht und Vision getragen. In unzähligen Nischen der Gesellschaft setzen sie Impulse, das Leben gesünder, sozialer, gerechter und nachhaltiger zu machen: im Freundeskreis, in der Familie, im  Beruf. Sie konsumieren bewusst, gehen kreative Wege, veranschaulichen mit ihrem Tun, dass eine bessere Welt möglich ist.Merken

Lebensräume und Lebenskreise, in denen eine l(i)ebenswerte Zukunft schon begonnen hat


Projekte im Aufbau

Oasen des Lebens

Gemeinsam kaufen wir Land um es vor der Ausbeutung von Großkonzernen, die mit Spritzmitteln arbeiten, zu schützen. Außerdem ermöglichen wir so allen Menschen mit wenig finanziellen Mitteln, naturnah zu leben oder naturnahen Urlaub zu verbringen.

Jeder Cent unserer Beiträge geht in Landkauf und Bepflanzung!

Alle Mitglieder können mitentscheiden wo neue Oasen entstehen und wenn man möchte kann man sich auf einer Oase niederlassen. Wir arbeiten nach Permakultur und Demeter Prinzip. ​​​​​​​

http://www.oasendeslebens.com/

Rocha - Portugal

Ein Platz, um einfach & frei zu leben

Seit mehreren Jahren arbeiten wir an der Vison, einen Platz zu schaffen für die praktische Umsetzung „einer besseren Welt, die unser Herz bereits kennt“ (Charles Eisenstein).
Aktuell sind wir im fortgeschrittenen Kaufprozess für ein 37 Hektar großes Landstück in Südwest-Portugal. Es liegt zwischen Aljezur und Marmelete am Fuße des Monchique-Gebirges.  Auf dem fruchtbaren und bewaldeten Land gibt es mehrere ausbaubare Gebäude bzw. Ruinen, einen Fluss, 2 Trinkwasserquellen, ein Bohrloch, viele Obst-, Nuss- und Medronhobäume und viel Platz für persönliche Entfaltung und Kunst.
Es gibt wunderschöne Natur, viel Stille, praktisch keine Nachbarn – und auch keinen Anschluß an die Versorgungsnetze der Zivilisation wie Strom & Kanalisation. Das eröffnet uns die Möglichkeit, eine eigene alternative Infrastruktur, z.B. mit Solarstrom und Öko-Klärteichen aufzubauen.
Zu den schönen Stränden an der Westküste fährt man ca. eine halbe Stunde, an die Strände der Südküste 40 min.

Wir wollen auf dem Land alternative Wohnformen (Domes, Ecosaeder, Zirkuswägen etc.) verwirklichen und damit schönen, bezahlbaren und resourcenschonenden Wohnraum für alle Bewohner nahe an der Natur schaffen.

Rochaland – Portugal

Sulzbrunn

Unsere Vision ist, dass wir bewusst und respektvoll mit uns, mit anderen Menschen, mit Tieren und Pflanzen umgehen. Wir wollen das Gute im Anderen sehen und uns gegenseitig unterstützen und ermutigen.
Wir teilen das Bewußtsein, dass alles miteinander verbunden ist und es eine geistige Wirklichkeit gibt, die größer ist als unsere persönliche.
Freundschaft, Lebensfreude, Wachstum, Überwindung von Krisen sowie Kreativität sind für uns Ausdruck eines gelungenen Gemeinschaftslebens.

Gemeinschaft Sulzbrunn

Wir bauen Zukunft

Wir denken global und agieren lokal. Eine enge Vernetzung in Mecklenburg, Partner*innen aus der Umgebung, und den umliegenden Städten, sowie internationale Allianzen schaffen regionale Möglichkeiten.

Wir nutzen und bieten einen Raum zum Experimentieren. Durch bewusste Reflexion und Evaluation können wir uns, Prozesse, sowie Innovationen konstant weiterentwickeln.

Im Modus des „learning by doing“ erforschen und entwickeln wir gemeinsam Ansätze für nachhaltiges Miteinander, Wirtschaften und Bauen. Wir geben Wissen in Seminaren und Workshops, Innovationscamps und Bauprojekten weiter.

wirbauenzukunft.de

Projekte in Gründung

Gut Möglich - Sauerland

Wir sind eine Kommune im Sauerland bei Meschede, betreiben gemeinsame Ökonomie und treffen Entscheidungen im Konsens.
Zur Zeit bestehen wir aus 13 Menschen im Alter von 1½ bis Ende 50, einem Hund und zwei Katzen.

Unter anderem gehören zu uns: eine Imkerei, ein Physioraum/Fitnessraum, ein Gemeinschaftsraum mitsamt einer Gemeinschaftsküche, ein Scheunenkino, eine große Werkstatt, ein Atelier, Nutzflächen zum permakulturellen Gärtnern und eine Sauna.

Unseren Raum möchten wir zudem nutzen, um Hoffeste, Ausstellungen, Seminare und weitere gut mögliche Projekte zu verwirklichen. Neue Ideen sind jederzeit willkommen!

Gut Möglich

Zukunftsdorf Sonnerden eG

Im Herzen von Deutschland liegt der Campus der ehemaligen ‹Rhön-Akademie Schwarzerden›.

In dieser Bildungsstätte wurden 100 Jahre lang junge Menschen zu TurnerInnen, TänzerInnen und SozialgymnastInnen ausgebildet. Nun stehen die Gebäude zum Verkauf.

Wir wollen hier ab 2020 das ‹Zukunftsdorf Sonnerden› gründen, das zukünftig bis zu 60 Menschen ein Zuhause geben kann.

https://www.sonnerden.de/

Siedlungen & Dörfer

lebendige-doerfer - Netzwerk Brandenburg

Unsere Vision – „Lebendige Dörfer für Brandenburg“
Unsere Vision ist es, die soziale Lebendigkeit der Dörfer positiv zu beeinflussen. Diese Lebendigkeit äußert sich in der Ausbildung einer Verantwortungsgemeinschaft und im konkreten Engagement der Bewohner für das unmittelbare (dörflich geprägte) Lebensumfeld.

Unsere Mission – „Miteinander ins Gespräch kommen“:
Um zu dieser Vision beizutragen, möchten wir mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen und die Gespräche untereinander befördern. Wir sind davon überzeugt, hierüber zum Gefühl des „Gehört-Werdens“ sowie für ein progressiveres und demokratisches Miteinander beizusteuern.

Lebendige Dörfer Brandenburg

Dörfer im Aufbruch

Uns liegt die Entwicklung des ländlichen Raumes besonders am Herzen. Nicht nur weil 57 Prozent der Menschen in Deutschland auf dem Land leben und 90 Prozent der Fläche ländlich geprägt sind. Sondern auch weil wir von dem großen Potential des ländlichen Raumes mit seinen Visionären, engagierten Ehrenamtlichen und „unverbesserlichen Optimisten“ überzeugt sind!

Jedes Dorf ist einzigartig. Ihr findet zahlreiche Beispiele für bereits erfolgreich umgesetzte Projekte einzelner Dörfer. Ein erfolgreiches Konzept ist nur schwer auf andere Dörfer übertragbar. Lasst Euch dennoch von unseren Inspirationen animieren, Euer Projekt in Gang zu bringen!

Dörfer im Aufbruch

Gerne nehmen wir weitere “Wandeloasen-Projekte” in diese Liste auf.

Kontakt: baltosee(ät)oekoligenta.de

Global denken, lokal sein & handeln

Global denken heißt: Von Gaia her denken, vom Lebensraum des Planeten Erde, dieses lebendigen Organismus auf und mit dem wir leben. Und es heißt, in diese wahrhaft globale Perspektive das afrikanische Ubuntu-Prinzip einzubinden: Ich und das Ganze – wir sind untrennbar miteinander verbunden. Was dem Ganzen schadet, schadet auch mir; und was mir schadet, schadet dem Ganzen. Kooperativ im Miteinander sein. Das ist die neue Lebensweise, die wir kultivieren müssen. Jeden Tag, im Umgang miteinander und in kleinen Oasen der Menschlichkeit.

Global denken heißt aber auch, lang herrschende Gräben nicht immer wieder neu graben, sondern das andere Ufer als Teil meines Landes zu begreifen. Gewiss, es gibt 1.000 Gräben, aber der für unsere Zukunft vielleicht wichtigste ist der Graben zwischen Visionären und Realisten sowie der zwischen „Esos“ und „Ökos“, nicht zuletzt aber auch zwischen Jung und Alt, Mann und Frau. Die Welt endet nicht vor unserem Kopf, nein: Dort beginnt sie erst so richtig. Nur wenn unsere Träume und Visionen in eine gestaltete Wirklichkeit münden – und damit politisch werden -, verwandeln sich Hirngespinste in vertrauenswerte, bewohnbare Wirklichkeiten.

Dafür muss jeder einzelne Mensch sein Wesen erkennen und begreifen, sich lösen von den Erwartungen, die ein naturfeindliches System an ihn stellt, bei sich ankommen, verinnerlichen und einsehen, dass Menschsein nur in einem herzgetragenen und seelennährenden Zusammenspiel mit anderen möglich ist. Niemand lebt für sich allein, denn wir sind alle in ein dichtes Netz verwoben, dessen Kraft sich stärkt, wenn jeder einzelne Stärkung durch Kooperation und wohlwollendes Miteinander erfährt. Dieser Geist ist es, den wir brauchen, wenn uns das große Werk des Wandels gelingen soll. In jede Begegnung und jede Situation muss er einsickern – von innen heraus, um die Wurzeln eines neuen Miteinanders mit dem Nektar der Liebe zu speisen.

So entsteht lokales Handeln: mit den Menschen in meinem sozialen Umfeld, mit meiner Nachbarschaft, meiner Region, meinem Land. In einem solchen Resonanzraum werden sich Ideen zu bodenständigen Projekten entwickeln, können Herzen sprechen, Seelen das Vertrauen gewinnen, ihre Gefühle zu zeigen und Grenzen konkret überschritten und aufgelöst werden.

Aus globalem Denken und lokalem Sein und Handeln wächst eine ökologische Infrastruktur, in der sich Menschen für gemeinsame Ziele begeistern und durch Kooperation und Solidarität an Lebensqualität gewinnen. Gemeinsam, im Miteinander übernehmen Menschen in einer solchen Lebensweise Verantwortung für diesen Planeten und wirken dort, wo sie sind, an der Verwirklichung des Großen Wandels, den wir brauchen, um den drohenden Kollaps von Erde und menschlicher Kultur abzuwenden.

In Rathäusern, Kreisverwaltungen und Regionalparlamenten gärt es. Arbeitsplätze und Infrastrukturen brechen weg, ganze Regionen entvölkern sich und weitere Einbußen werden mit der anstehenden Digitalisierung und ökonomischen Globalisierung folgen. Händeringend werden in ländlichen Kommunen nachhaltige Konzepte gesucht, die diesen Trend umkehren. Die Wandelbewegung experimentiert seit Jahrzehnten in vielen Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft eine ökologisch ganzheitliche Umgestaltung der Gesellschaft. Aus den daraus erfolgten Erfahrungen haben sich Erkenntnisse zu einer Vision gefestigt.

Das sind die wesentlichen Punkte, die es zu verwirklichen gilt, um die Herausforderungen der Zeit mit ökologischen und menschenfreundlichen Lösungen anzugehen:

  • Ortskerne durch solidarisches Miteinander wiederbeleben
  • Umstellung der Energieversorgung auf nachwachsende Rohstoffe
  • Entwicklung einer ökologischen und nachhaltigen Raumordnung und Landwirtschaft
  • Wiederherstellung einer intakten, natürlichen Umwelt
  • Aufbau eines unabhängigen, natürlichen Wasserhaushaltes
  • Restaurierung bestehender Bausubstanz unter den Gesichtspunkten biologischer Architektur
  • Die Grundlagen der Versorgung so dezentral wie möglich gestalten
  • Eine moderne Schule der Potenialentfaltung, in der Kinder Selbstverantwortung und Selbstbestimmung lernen
  • Ganzheitliche Gesundheitsbildung, Gesundheits-Fürsorge und ernährungsbasierte Prävention von Zivilisationserkrankungen
  • Schaffung von Kreislaufwirtschafts-Systemen aufgrund nachwachsender Rohstoffe aus der Region und der Förderung lokalem Handwerks und ökologisch ausgerichteten Betrieben, die regionale Rohstoffe weiterverarbeiten
  • Etablierung einer politischen Kultur der bürgerlichen Mitbestimmung
  • Stärkung und Förderung kreativer Kräfte und kultureller Vielfalt