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Die relevanten wissenschaftlichen Veröffentlichungen unterscheiden sich nur geringfügig. Während die einen von einem verbleibenden Zeitfenster von zweieinhalb Jahren sprechen, nehmen andere noch fünf Jahre an, ehe das Klimasystem der Erde ins Trudeln gerät.

Weder das eine noch das andere ist beruhigend. Doch sollten wir uns die Klima-Fakten genau anschauen, um die tatsächlichen Gefahr auch wirklich zu verinnerlichen. Tomasz Konicz hat für TELEPOLIS die Informationen verdichtet und eingeschätzt:

Weltklima auf der Kippe

Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunke des globalen Klimasystems evident wurde – falls in den kommenden Dekaden überhaupt noch so etwas wie Geschichtswissenschaft betrieben werden sollte.

Eine monströse wissenschaftliche Fehleinschätzung wurde etwa Mitte Juni aus der kanadischen Arktis gemeldet. Das Auftauen des Permafrostbodens in vielen arktischen Regionen Kanadas schreitet viel schneller voran, als ursprünglich von der Klimawissenschaft prognostiziert … Weiterlesen

 

 

„Wie wahr, wie wahr…“ geht es mir durch den Kopf, wenn ich dieses Zitat lese, dessen Autor ich nicht kenne. Wir sind dabei uns selbst zu zerstören, weil die Art und Weise, wie wir leben, nicht unserer Natur entspricht, also zerstört die Art und Weise, wie wir leben, unsere Natur. So wahr und so einfach ist es für mich.

Wir tun so, als gebe es das Ganze ohne uns.

Wenn ich beginne meine Gedanken über die Botschaft dieses Zitats zu vertiefen, stellen sich für mich viele Fragen. Warum sind wir im Krieg mit der Natur bzw. mit uns selbst? Wissen wir denn nicht, dass wir mit der Art und Weise, wie wir leben, unserer Natur, also uns selbst schädigen? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ein Mensch, der ein kleines bisschen vom Weltgeschehen mitbekommt und ein wachsames Auge auf sein Umfeld wirft, diese Frage verneinen kann! Ja, aber warum leben wir so, als wären wir getrennt von unserer Natur, obwohl wir doch wissen, dass wir in der Natur, mit der Natur, von der Natur leben bzw. selbst die Natur sind? Das Wissen alleine reicht offensichtlich nicht aus, um auch konsequent in die Handlung zu kommen, lautet meine Antwort als nächstfolgender Gedanke! Wir WISSEN zwar, dass wir ein Teil der Natur sind, LEBEN aber UNBEWUSST getrennt von ihr, also getrennt von uns selbst. Das Wissen ist das eine und das Tun das andere. Erst, wenn das TUN dem WISSEN folgt, also beides EIN-STIMMIG ist, kann doch erst die Änderung erfolgen!

Was läuft dann in uns verkehrt, was uns unser Wissen um die unerwünschten Konsequenzen unserer destruktiven Handlungen ignorieren lässt? Weiterlesen

Die im Juni veröffentlichte neue Studie »Naturbewusstsein« des Bundesamts für Naturschutz (BfN) bringt eine gute Nachricht: Für zwei Drittel der Bevölkerung ist die Identität als Menschheit im Wesentlichen durch die Natur der Erde geprägt. Und vier von fünf Befragten sind zuversichtlich, dass »wir als Menschheit etwas für den Schutz der Natur auf der Erde erreichen können«. Doch braucht es, auch das zeigt die Studie, neue und zeitgemäße Formen des ökologischen Engagments, um das so erdverbundene Selbstverständnis der Bevölkerung im Dienste der Natur auf breiterer Basis wirksam werden zu lassen. Die ERDFEST-Initiative ist ein wesentlicher Baustein in der Strategie des BfN, solche neuen Erfahrungs- und Wirkungsfelder zu erproben.

Flasche statt Mama

Mutterliebe bzw. die Liebe und Zuwendung einer Bezugsperson stellt zweifellos eine Säule unserer Liebesfähigkeit dar. An die zweite „Säule“ denken wir nur selten. Nicht einmal in der Wandelbewegung.

Liebe auf dem Mutterplaneten

Wir werden also geboren. Neun Monate wurden unsere Sinne optimiert und unser Gehirn ist voller Erwartung auf die Fülle des Neuen, das ihm nach dem „Planeten Mutter“ seit Jahrtausenden auf dem „Planeten Erde“ geboten wird. Und da sind sie: die zärtlichen Stimmen meiner Mutter, meines Vaters, meiner Großmutter, meines Großvaters, meiner Verwandten, meines Stammes. Sie alle nehmen mich in den Arm, liebkosen mich, geben wir die erste Sicherheit, gut und richtig angekommen zu sein, nicht den Planeten verfehlt zu haben. Und in Augenblicken der Stille höre ich den Bach rauschen, den Wind in den Bäumen flüstern, das Kochgeschirr aus der Küche, den Atem meiner Mutter, die mich auf ihrem Rücken trägt, das aufgeregte Fiepen und Bellen der Hunde; Vögel zwitschern und Schmetterlinge und Sonnenstrahlen tanzen auf meiner Haut. Und immer wieder und wieder der Urquell meiner Lust: die Brust meiner Mutter.

Fachleute statt Liebe

Wir merken schon: An dieser Schilderung stimt etwas nicht. Weiterlesen