Körper, Geist und Seele werden gerne zusammen beschworen. Und auf den ersten Blick ist das ja auch erst einmal richtig. Verquere Gedanken lösten schmerzliche Gefühle aus; wir fühlen uns fremd oder fehl am Platz oder verloren und einsam (oder wie auch immer). Von da ist es nicht weit zu seltsamem Verhalten, vielleicht auch zu Aggression, zum Magengeschwür oder zu Krebs. Diese Zusammenhänge sind vielen bewusst. Und doch enthalten sie den Kardinalfehler unserer Zivilisation: die Annahme nämlich, der Mensch sei von der Natur getrennt. Um die Zusammenhänge neu zu erfassen, müssen wir das Trio in ein Quartett verwandeln: Körper, Geist, Seele und Mitwelt.

Raimar Ocken hat während seiner klinischen Arbeit schon länger darüber nachgedacht und die Zusammenhänge in dem Begriff Psycho-Somato-Ökologie zusammengefasst. Wen das interessiert, der findet seine Überlegungen HIER.

2 Kommentare
  1. Silke sagte:

    Der Artikel gefällt mir supergut, da er den Menschen ganzheitlich betrachtet. Nur eines fehlt mir, was ich als enorm wichtig und einflussreich für die Gesundheit eines Menschen insgesamt ansehe: nicht nur die geistige und emotionale, sondern auch die tägliche körperliche Bewegung, am besten in der Natur. Ansonsten vielen Dank fürs Teilen.
    Herzliche Grüsse
    Silke

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    • raimar sagte:

      Die tägliche Bewegung in freier Natur ist gar nicht so wichtig, wie manche meinen.Viel wichtiger ist das Thema der zwischenmenschichen Nähe, was wir grade in der Zeit der SARS-CoV.2-Problematik sehen. Dazu habe ich einen Artikel mit der Überschrift: “Abstand und Näje” veröffentlicht. Falls du ihn lesen magst, dann schaue hier: http://www.er-de.info/projektidee.html .

      Antworten

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