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Vielleicht kennt Ihr so etwas auch. Vorgestern bekam ich eine E-Mail. Auf die habe ich positiv zustimmend reagiert, aber gewagt zu fragen: „Warum ist das so, wie es ist?“ Die Reaktion: „Warum bist du dagegen?“ Meine Antwort: „Ich bin nicht dagegen. Ich bin einfach ein neugieriger Menschen und wollte wissen, warum.“ Antwort: „Ach so.“

Am besten sagt man gar nichts, um in keine Schublade gepackt zu werden. Aber nichts zu sagen, kann einem auch schon wieder irgendwie ausgelegt werden. Mit anderen Worten: Am besten würde man nicht existieren, dann könnte man auch nicht kategorisiert werden.

So viel als Hintergrund, weshalb mich folgendes Video so sehr anspricht:


Übrigens gäbe es dann vermutlich auch keine Kriege mehr (jedenfalls dann, wenn man zuvor noch das Privateigentum an Land und Produktionsmitteln abschaffte). So etwas wäre dann „ökoligentes Verhalten“.

Nicht nur dieses „Wandel-Video“, sondern einige mehr (alle gut, garantiert), findet Ihr in unsere Rubrik „Videos für den Wandel“

 

Ökoligenz hat das Zeug dazu, ein neues Mem zu werden. Alander Baltosée hat es im Zuge der Recherchen für seinen Jamilanda-Roman entwickelt. Im Weiteren wurde es zur semantischen und ideellen Grundlage für diese Homepage. Mit Jamilanda hängt auch das Institut für Ökoligenz zusammen, das Alander jetzt ganz neu auf unserer Homepage vorgestellt hat. Und nachdem er groß denkt, ist es letztlich ein Jahrhundertprojekt. Jede/r kann dazu beitragen.

Flasche statt Mama

Mutterliebe bzw. die Liebe und Zuwendung einer Bezugsperson stellt zweifellos eine Säule unserer Liebesfähigkeit dar. An die zweite „Säule“ denken wir nur selten. Nicht einmal in der Wandelbewegung.

Liebe auf dem Mutterplaneten

Wir werden also geboren. Neun Monate wurden unsere Sinne optimiert und unser Gehirn ist voller Erwartung auf die Fülle des Neuen, das ihm nach dem „Planeten Mutter“ seit Jahrtausenden auf dem „Planeten Erde“ geboten wird. Und da sind sie: die zärtlichen Stimmen meiner Mutter, meines Vaters, meiner Großmutter, meines Großvaters, meiner Verwandten, meines Stammes. Sie alle nehmen mich in den Arm, liebkosen mich, geben wir die erste Sicherheit, gut und richtig angekommen zu sein, nicht den Planeten verfehlt zu haben. Und in Augenblicken der Stille höre ich den Bach rauschen, den Wind in den Bäumen flüstern, das Kochgeschirr aus der Küche, den Atem meiner Mutter, die mich auf ihrem Rücken trägt, das aufgeregte Fiepen und Bellen der Hunde; Vögel zwitschern und Schmetterlinge und Sonnenstrahlen tanzen auf meiner Haut. Und immer wieder und wieder der Urquell meiner Lust: die Brust meiner Mutter.

Fachleute statt Liebe

Wir merken schon: An dieser Schilderung stimt etwas nicht. Weiterlesen

Aber gilt das auch umgekehrt?

Ein Satz von Adorno, der mich seit geraumer Zeit umtreibt. Ich beispielsweise lebe in der BRD, in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem, bin Rentner, meine Frau arbeitet in einem Pharmaunternehmen, ich fahre Motorrad und privat nutzen wir ihren Dienstwagen. Wir wohnen in einem kleinen Reihenhaus, gemietet, haben hier auf dem Gelände Freunde gefunden und sind sozial recht gut vernetzt.

Also alles auf Grün? Lese ich Adornos Satz, dann kommt als Antwort auf diese Frage ein klares Nein. Weiterlesen

Menschen, die sich auf vielfältige Weise für eine bessere Welt einsetzen, gibt es mehr, als man denkt. Sie leben verstreut. Man sieht sie selten, und sie sind eher leise. Ihr Handeln ist von einer Sehnsucht und Vision getragen. In unzähligen Nischen der Gesellschaft setzen sie Impulse, das Leben gesünder, sozialer, gerechter und nachhaltiger zu machen. Oft sind es Pioniere, deren Wirken kaum jemand wahrnimmt.
Was sie verbindet, ist die Einsicht, dass sich etwas in unserer Einstellung und Ausrichtung wandeln muss, weil das Bestehende in mancherlei Hinsicht in eine Katastrophe führt. Sie kämpfen nicht dagegen an, sondern gehen kreative Wege, veranschaulichen mit ihrem Tun, dass eine bessere Welt möglich ist. Aus diesem Streben ist ein Begriff entstanden, der dieser gesellschaftlichen Bewegung einen Namen gibt: die Kulturkreativen. Es sind alle Akteure der Wandelbewegung, die als Denker und Künstler, Gärtner und Bauern, Handwerker, Tüftler und Programmierer, Erfinder und Soziologen, Selbstversorger und Ingenieure am „Großen Wandel“ arbeiten.
Die ökoligenta ist nicht bloß eine Messe, auf der sich ökologische und am Gemeinwohl orientierte Produkte präsentieren. Sie ist gleichermaßen eine Plattform, ein Raum, in dem Austausch und Begegnung stattfinden, der das Bewusstsein stärkt, dass wir viele sind, die an eine bessere Welt glauben und begonnen haben, diesen Wunsch in ihrem Lebensfeld umzusetzen.
Die ökoligenta bietet eine bunte Bühne vor der eindrucksvollen Kulisse des Wasserschlosses Wülmersen, wo sich – mitten in Deutschland – Alt und Neu zu einer Einheit verbinden. Besucher erhalten Einblick in das Wirken eines neuen Paradigmas, das auf soziales Gemeinwohl im Einklang mit der Natur ausgerichtet ist. Ein Fest der Inspirationen und ein Treffpunkt für alle, die für den kulturellen Wandel konkret etwas unternehmen wollen. Die Begriffe „degrowth“ und „Postwachstums-Ökonomie“ beschreiben den Weg der nächsten Jahre.