Synergien für den Wandel

Seit inzwischen wohl 5 Jahren arbeite ich bei green net project mit. Ich kann mich nicht entsinnen, dass jemand unsere Arbeit besser auf den Punkt gebracht hätte als Ilona Koglin in ihrem Blog fuereinebesserewelt.info.

Vielleicht lässt sich ja sogar jemand dazu animieren, beim green net project mitzuarbeiten!

 

Wie überleben wir den Kapitalismus? Mit der Global-Native-Vision!

, ,
Vom Kapitalismus lebt vor allem das Kapital gut.

von Ursus Schwarz, Neuseeland

Der neoliberale Kapitalismus ist auch bekannt als Globale Supergigantische Mega-Maschine. Wir können beobachten, wie die Mega-Maschine unseren Planeten ziemlich schnell auffrisst. Dafür gibt es wissenschaftliche Beweise! Und wir können das ja auch selber zweifelsfrei beobachten. Das macht natürlich Angst macht, löst Depressionen aus und ist schlicht und erschütternd ein unglaublicher Wahnsinn. Deshalb droht die Gefahr der Verdrängung. Doch wir wollen es eben nicht verdrängen, sondern ganz bewusst anschauen. Wir wissen, das wir nur dann eine Chance haben, wenn wir genügend Bewusstsein und Erkenntnis da hineinbringen. Ja darin liegt sogar der größere und höhere Sinn des ganzen Wahnsinns: Dass wir nun sehr schnell bewusst werden, aufwachen und handeln. Weiterlesen

Plastikmüll – endlich ein ökologisches Erwachen?

, ,


Die Bundesregierung muss unverzüglich Anreize für die Vermeidung von Plastik schaffen, wenn sie glaubhaft für die Rettung der Ozeane und Reinhaltung von Trinkwasser und Böden und eintreten will.

weiterlesen

Lasst den Frühling nicht verstummen!

,


Der Rückgang der Bienen-, Vogel- und Insektenarten ist eine ökologische Katastrophe

Es wird immer offensichtlicher, welchen Verbrechens an Menschheit, Natur und Erde sich die industrielle Landwirtschaft schuldig macht. Die Folgen des Einsatzes ihrer Giftcocktails haben Ausmaße angenommen, die nicht länger hingenommen werden können. Landwirte und Bauern, die bis dato dieser Lobby dienen, brauchen dringend Inspirationen und Unterstützung für die Umstellung ihrer Betriebe auf eine naturfreundliche und lebensfördernde Landwirtschaft. Doch die Verantwortung für die Zerstörung der Natur durch Pflanzen- und Insektenschutzmittel sowie eine dramatische Bodenerosion tragen wir alle. Wenn nicht jede und jeder bei sich daheim beginnt, eine respektvolle Einstellung zu Natur und Lebewesen an den Tag zu legen, wird das Artensterben und der Rückgang der Tierpopulationen eine ernsthafte Bedrohung für viele Lebensräume. Ohne Insekten und Vögel wird die Erde unfruchtbar.


Es vollzieht sich eine ökologische Katastrophe

Schon etliche Jahre wissen wir um die Gefahr für die Bienenvölker. Und nicht nur für sie. Gleichermaßen betroffen von einer naturzerstörenden Landwirtschaft sind Schmetterlinge und andere Insekten, aber auch Vögel. Schon 2003 warnte das World Watch Institut, in diesem Jahrhundert würden vermutlich 12 Prozent aller Vogelarten aussterben. Aber der Artenschwund vollzieht sich weitaus schneller. Weiterlesen

Schöne neue Welt

,

Warum haben sich die meisten Sklaven auf den Baumwoll- und Tabakplantagen nicht gewehrt? Warum konnten wenige Nazischergen ein Lager mit Hunderten von Menschen kontrollieren? Warum wehren wir uns gegen ein System, von dem viele von uns wissen, dass es unsere Lebensgrundlagen zerstört, nur so lässig, wenn überhaupt??? Vor allem letzteres ist die entscheidende, vielleicht die Überlebensfrage des 21. Jahrhunderts. Peter Zettel hat eine Idee, woran das liegen könnte.

Die Würde des Menschen ist unverletzlich

Das schreibt Peter Zettel (dessen Blog ich sehr schätze). Auch bei ökoligenta spielt das Thema Würde eine große, wenn nicht gar die entscheidende Rolle. Warum? Weil Würde, wenn es sie denn überhaupt gibt, ein innewohnender Wert des Lebens ist. Er verbietet – jedenfalls in meiner Betrachtung – eine Skalierung. Man, etwas, kann nur Würde haben oder eben nicht. Inwieweit ein Kieselstein Würde innewohnt, kann ich nicht beurteilen. Darüber zu diskutieren wäre mal einen Abend wert. Auf jeden Fall aber wohnt allen Pflanzen und Tieren Würde inne. Weshalb wir uns ja auch mit dem Töten schwertun (jedenfalls könnte das ein Grund sein). Das wir beim Thema Würde bei uns selbst anfangen, wird spätestens dann klar, wenn wir uns überlegen, wo die Tötungshemmung am größten ist. Nach den Menschen sind das vor allem Tiere, die uns relativ ähnlich sind. Und je unähnlicher – Insekten zum Beispiel – desto schwerer fällt es uns. Nicht umsonst geht einem Massenmord in der Regel voraus, dass man den zu Ermordenden zunächst ihre Würde nimmt, etwa indem man ihnen tierisches Verhalten vorwirft.

Aber das ist eine andere Geschichte. Hier geht’s zu Peter Zettels Würdebeitrag.

Siehe dazu auch folgenden Satire-Beitrag.

Was kann eigentlich nicht zum Commons werden? Im Prinzip nichts.

Silke Helfrich ist „Expertin“ zum Thema Commons. „Überall“ schreibt sie, sei von ‚sharing‘ die Rede. „Menschen teilen Autos, Wohnungen, Kleidung, Haushaltsgeräte oder Musik.“ Doch habe das nicht unbedingt etwas mit einer solidarischen Haltung zu tun. „Die Commons-Bewegung nimmt auch die andere Seite in den Blick: Wie kommt in die Welt, was dann geteilt werden soll? Und wie können wir geteilte Verantwortung übernehmen für das gemeinsame Herstellen, Pflegen und Bewahren von Dingen und der Natur? Unter der oben genannten Überschrift hat sie einen interessanten Artikel „geteilt“.

Wandelwerk Umweltpsychologie

Umweltpsychologie

Wie können wir Menschen dabei unterstützen, umweltfreundlich zu handeln?
Auf diese Frage hat die Wissenschaft der Umweltpsychologie interessante Antworten gefunden. Antworten, die wir als Psycholog*innen zu Euch in die Praxis bringen wollen. Antworten, die euch in eurem Wirken für den Wandel unterstützen können.
Umweltpsychologie

Wandel wie Wahrheit

Wahrheit heißt: in den inneren Spiegel blicken.

Wahrheit ist so eine Sache. Allemal ist sie weit mehr als das Gegenteil von Lüge. Wahrheit muss man ertragen können, und damit meine ich nicht „von anderen“, sondern vor sich selbst. Im inneren Spiegel wird so manche Fratze sichtbar, vor der zumindest ich gerne die Augen verschließe. Beispielsweise ist da der „faule Hund“, der lieber ins Auto steigt als aufs Fahrrad, auch dann, wenn die Zeitknappheit (meine beliebteste Ausrede) es zuließe. Und der Große Wandel, finde ich, kann auch nicht so recht vorankommen, solange ich weiter gemütlich auf dem Teppich rumlaufe, unter den ich so viele Wahrheiten geschoben habe. Bei so vielen Bodenunebenheiten ist es schwer, aufrecht zu gehen. Wahrheit braucht also Mut, und der gehört nicht zu unseren Lerninhalten.

Peter Zettels Blogbeitrag zu dem Thema kam mir gerade recht:

Transformation braucht Bildung

„Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) handelt von uns, betrifft die Gesellschaft und dreht sich um die Welt. Möchten wir die Welt zu einem nachhaltigen Ort verwandeln, so müssen wir uns auch selbst wandeln. Die Weltgemeinschaft hat 2014 auf der UNESCO-Weltkonferenz für BNE in Aichi-Nagoya (Japan) Bildung für nachhaltige Entwicklung das Potenzial zugeschrieben, „alle Lernenden zu ermächtigen, sich selbst und die Gesellschaft, in der sie leben, zu transformieren“. Und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) kann nur umgesetzt werden, wenn Bildung in die umfassende Transformation einbezogen wird: Transformation braucht Bildung

[Zitiert aus German Watch, Weitblick]