Was lese ich als nächstes? Die Frage beantwortet Asra auf ihrem Blog mit einer Empfehlung der Social Fantasy „Frau am Abgrund der Zeit“: Connie, die Hauptperson des Romans, versucht, in den Slums von New York zu überleben. Ihre natürliche Hilfsbereitschaft wird ihr zum Verhängnis, als sie beim Versuch, ihre Nichte vor deren Zuhälter zu beschützen, verprügelt wird und in der Psychiatrie landet. Was sie dort erlebt, ist grauenhaft. Ein Lichtblick in ihrem Elend sind die virtuellen Besuche von Luciente. Die nimmt sie immer wieder mit in die Zukunft, ins Jahr 2137. Dort erlebt sie dörfliches Leben (große Städte haben sich nicht bewährt), ökologische Selbstversorgung mit Lebensmitteln, Energie und allen Bereichen des täglichen Lebens sowie eine hohe Wertschätzung für Schönheit in allen Dingen. Sie erlebt wohlwollende Gemeinschaft und – besonders interessant: freie Liebesbeziehungen und ein offenes Genderkonzept. Das Personalpronomen für alle ist „per“. Mutterschaft ist eine begehrte Aufgabe und betrifft alle.

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