Die Würde des Menschen ist unverletzlich

Das schreibt Peter Zettel (dessen Blog ich sehr schätze). Auch bei ökoligenta spielt das Thema Würde eine große, wenn nicht gar die entscheidende Rolle. Warum? Weil Würde, wenn es sie denn überhaupt gibt, ein innewohnender Wert des Lebens ist. Er verbietet – jedenfalls in meiner Betrachtung – eine Skalierung. Man, etwas, kann nur Würde haben oder eben nicht. Inwieweit ein Kieselstein Würde innewohnt, kann ich nicht beurteilen. Darüber zu diskutieren wäre mal einen Abend wert. Auf jeden Fall aber wohnt allen Pflanzen und Tieren Würde inne. Weshalb wir uns ja auch mit dem Töten schwertun (jedenfalls könnte das ein Grund sein). Das wir beim Thema Würde bei uns selbst anfangen, wird spätestens dann klar, wenn wir uns überlegen, wo die Tötungshemmung am größten ist. Nach den Menschen sind das vor allem Tiere, die uns relativ ähnlich sind. Und je unähnlicher – Insekten zum Beispiel – desto schwerer fällt es uns. Nicht umsonst geht einem Massenmord in der Regel voraus, dass man den zu Ermordenden zunächst ihre Würde nimmt, etwa indem man ihnen tierisches Verhalten vorwirft.

Aber das ist eine andere Geschichte. Hier geht’s zu Peter Zettels Würdebeitrag.

Siehe dazu auch folgenden Satire-Beitrag.

Was kann eigentlich nicht zum Commons werden? Im Prinzip nichts.

Silke Helfrich ist „Expertin“ zum Thema Commons. „Überall“ schreibt sie, sei von ‚sharing‘ die Rede. „Menschen teilen Autos, Wohnungen, Kleidung, Haushaltsgeräte oder Musik.“ Doch habe das nicht unbedingt etwas mit einer solidarischen Haltung zu tun. „Die Commons-Bewegung nimmt auch die andere Seite in den Blick: Wie kommt in die Welt, was dann geteilt werden soll? Und wie können wir geteilte Verantwortung übernehmen für das gemeinsame Herstellen, Pflegen und Bewahren von Dingen und der Natur? Unter der oben genannten Überschrift hat sie einen interessanten Artikel „geteilt“.