Den Klassiker kennen wir alle: Silvestervorsätze – die sich oft schon am 10. Januar in Luft aufgelöst haben. Vielleicht ja, weil wir sie nicht wirklich „gemeint“, sondern nur „gedacht“ haben, um mit einem besseren Gefühl ins neue Jahr zu starten. Und das hat ja geklappt: das bessere Gefühl.

Aber wie viele Meetings und Initiativen habe ich nicht schon erlebt, wo Menschen ganz große Gedanken bewegten, um dann am noch vielen größeren „Null-Bock“ zu scheitern. Wo die „Rettung der Menschheit“ schon durch ein Bundesligaspiel an die zweite Stelle rücken musste. Ist ja auch klar: Bundesliga ist jetzt und die Menschheitsrettung kann auch noch Morgen erfolgen. Oder übermorgen. Oder nächstes Jahr.

Peter Zettel hat in seinem Blog „42“ über die Gründe nachgedacht, weshalb uns die Verbindlichkeit so oft und zuverlässig flöten geht.