Lebensgemeinschaften & Kommunen

Konsumismus und Kapitalismus funktionieren am besten mit der Vereinzelung des Menschen. Im Idealfall wären wir alle Singles, von denen jeder jeden Konsumartikel für sich kauft. Schon seit Jahren entdecken Menschen überall auf der Welt die Möglichkeit, in Wohnprojekten, Lebensgemeinschaften oder Kommunen zu wohnen und ihren Konsum, ihre Umweltbelastung und ihren Rohstoffverbrauch auf ein Minimum zu senken. Gleichzeitig bieten diese Projekte die Chance, mit Gleichgesinnten eine gemeinsame Zukunft gestalten zu können.

Das Global Ecovillage Network zeigt, dass der Wille zum friedlichen  und planetenfreundlichen Zusammenleben ein weltweiter Trend ist. Der Begriff „Ökodorf“ ist im Netzwerk großzügig interpretiert und umfasst sehr viele Gemeinden und Projekte, wo Menschen zusammen in größerer ökologischer Harmonie leben. In Deutschland sind das zurzeit (10/2017) zum Beispiel 44, im Kongo 5, in Costa Rica 34, in Indien 19, in Kamerun 4.

Das von der Trias Stiftung betreute Wohnprojekte-Portal listet allein für Deutschland über 1.100 Adressen. Gesucht wird mit Hilfe einer Landkarte oder über eine Detailsuche, die übersichtlichere Listen liefert.

Gaby Mondamos Weltkarte aller alternativer Lebensgemeinschaften zeigt eine andere Auswahl, aber eben auch bei weitem nicht alle.