Beiträge

Die „Goldene Kamera“ ist die „Hörzu“ der Medienschaffenden. Der Aufmerksamkeitswert ist enorm. Die Sendung vom 30. März – zur besten ZDF-Zeit 20.15 Uhr – erreichte 2,36 Millionen Zuschauer, 460.000 davon im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Das Besondere an der Sendung: Greta Thunberg erhielt den Sonderpreis in der Kategorie Klimaschutz. Noch besonderer war aber, dass bei der Überreichung eine Woge der Begeisterung Hunderte von Promis erfasste und sie Greta Standing Ovations entgegenbrachten.

Greta wäre nicht Greta, wenn sie nicht die Gunst der Stunde genutzt hätte. Sie hielt sich nicht mit Blabla auf, sondern widmete ihren Preis sofort den Klimaschutz-Aktivist*innen des Hambacher Forsts.

In ihrer folgenden kleinen Rede appellierte sie an die Promis: „Wir leben in einer seltsamen Welt … in der Politiker sagen, es ist zu teuer, die Welt zu retten, während sie Milliarden von Euros darauf verwenden, fossile Energieträger zu subventionieren … sich mehr Menschen Gedanken darüber machen, dass Schüler zur Schule gehen als über die Zukunft der Menschheit … eine Welt, in der ein Fußballspiel oder eine Mediengala mehr Aufmerksamkeit bekommt als die größte Krise, in der sich die Menschheit je befand … Den katastrophalen Klimazusammenbruch zu vermeiden scheint unmöglich. Aber genau das müssen wir tun. Und jetzt kommt die Wahrheit: Wir schaffen das nicht ohne Sie hier heute im Publikum … Ihr habt Einfluss auf Milliarden von Menschen … Ihr könnte Eure Stimme erheben, um Bewusstsein zu schaffen für diese globale Krise. Ihr könnte dazu beitragen, dass aus Einzelpersonen ganze Bewegungen werden … Das ist die Welt, die meiner Generation bleibt, die einzige, die wir haben. Wir stehen an einem Scheideweg der Geschichte; wir sind dabei zu versagen, aber noch haben wir nicht versagt. Wir können es noch schaffen. Es liegt ganz bei uns. Vielen Dank.“

Danach erneut Standing Ovations. Wollen wir hoffen, dass die nicht nur aus reinem Gruppendruck heraus erfolgten; und wollen wir hoffen, dass Greta zwei oder drei von den Hunderten motivieren konnte, ihr Gewicht auf die Waage zu legen.

An so einem Tag freue ich mich über so bizarre Veranstaltungen wie die Goldene Kamera. Die dahinterstehende Funke Mediengruppe betreibt mit ihren Zeitschriften Gong, Bild+Funk, Hörzu, Bild der Frau, TVdirekt, Die Aktuelle, Das Goldene Blatt, Echo der Frau und Frau im Spiegel letztlich nichts weniger als Gehirn-Weichspülung fürs System. Dabei geht es grundsätzlich weder um Ethik noch Moral, sondern um Rendite. Und wenn der Auftritt einer Greta Thunberg Einschaltquoten bringt, dann darf auch die mal auf die Bühne. Gut, dass Greta nicht abgesagt, sondern ihre Chance genutzt hat. Zugetraut hätte ich’s ihr.

Ein wirklich interessantes und ausführliches Interview von Anne Will mit Greta findet Ihr HIER.

Fotos:
Greta : Attribution-ShareAlike 4.0 International / Autor: Andreas Hellberg
Goldene Kamera: Attribution-ShareAlike 3.0 Unported /Autor: HBR

Das hätten wir vor einem Jahr wirklich nicht gedacht: Dass wir in so kurzer Zeit so viele Wandelorganisationen ausfindig machen. Zu unserem Prinzip gehört, dass die bei uns gelisteten Organisationen wirklich den sozio-ökologischen Wandel im Sinn haben. Ihm nur irgendwie dienlich zu sein genügt nicht. Das würde nämlich auch auf jeden Schrebergartenverein, Vegetarierversand oder Yogakurs zutreffen.
Der Zweck dieser Auflistung ist mindestens ein dreifacher:

  • Die Organisationen selbst lernen, was es im Wandelbereich noch alles gibt (meistens kennt man die aus dem eigenen Themenfeld so einigermaßen, aber über diesen Tellerrand hinaus wird’s dünn) und können sich besser vernetzen
  • Die Wandelorganisationen bekommen eine kostenlose und dauerhafte Selbstdarstellung
  • Jeder Menschen kann schauen, was sie oder oder er am interessantesten findet. Das macht einerseits Hoffnung und bietet vielfältige Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Die meisten Organisationen dürften froh um Unterstützung sein. Das trifft übrigens auch auf ökoligenta zu.

Übrigens: Wenn Ihr eine Wandel-Organisation bei uns vermisst: info@oekoligenta.de. Wir freuen uns über jede sinnvolle Ergänzung.

Der Giraffenkuss der ökoligenta

Mündlich habe ich die Geschichte schon öfters erzählt, jetzt will ich’s auch mal schriftlich tun. Letztlich begann alles mit Gabi Bott aus Sieben Linden. Das weiß sie nur nicht. Über sie hatte ich von der Tiefenökologie und Joanna Macy und ihrem Ruf nach dem Großen Wandel erfahren. Nach einem Großen Wandel, der die gesamte westliche Zivilisation umfassen muss, um sie zukunftstauglich zu machen. Danach sehnen sich inzwischen unendlich viele Menschen, die alle spüren: So kann und darf es nicht weitergehen. Viele von ihnen haben aber resigniert. „Da kann man doch nichts machen. Unsere Zivilisation fährt unweigerlich gegen die Wand. Es ist zu spät.“ So die häufige, landläufige Meinung.

Die unterseeische Wandelbewegung

Aber ich wusste und weiß: „Man kann!“ Dieser Große Wandel ist längst im Werden. Es gibt ihn, aber noch ist er eine Art unterseeische Strömung, von der an der Oberfläche noch kaum Notiz genommen wird. „Sieben Linden“ selbst ist ein Teil davon oder, weniger weit von Würzburg entfernt, die „Gemeinschaft Schloss Tempelhof“. Aber auch 1001 einzelne Menschen, die für kleine, weltfreundliche Projekte arbeiten und kämpfen oder ganz einfach („Nein, es ist eben nicht einfach!“) ihr Leben verantwortungsvoll zu leben versuchen.

Viele Häuflein von Aufrechten also, quer übers Land, quer über Europa, quer über die Welt verteilt. Und nicht nur werden sie von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen; meistens kennen sie einander nicht, weder die einzelnen noch die Projekte untereinander. Klar, es gibt Blasen, in denen man sich kennt, Blasen, die sich durch die Möglichkeiten des Internets schon ziemlich groß anfühlen. Und doch Blasen geblieben sind.

Ökoligenz – eine neue menschliche Eigenschaft

Man müsste also ein regelmäßiges Treffen dieser Menschen, Projekte und Ideen organisieren, dachte ich mir, damit sie sich nicht nur kennenlernen, sondern sich auch Synergien entfalten können. Nur wie dieses Treffen organisieren, wie es finanzieren? Eine Grüne Messe wäre vielleicht eine Lösung, wo einerseits die Wandler*Innen ihre Ideen und Projekte austauschen könnten, andererseits umwelt- und ökologieinteressierte Verbraucher*innen – gegen Eintritt – dieser „Avantgarde des Großen Wandels“ begegnen könnten.

Darüber dachte ich nach, als ich Alander Baltosée begegnete. Er hatte bereits seit einigen Jahren im Meer der Möglichkeiten für einen Großen Wandel recherchiert und die Ergebnisse in seinem 2011 erschienenem Doku-Roman „Jamilanda“ zu einer Social Fiction verwoben, in der er einen selbstverwalteten Kleinstaat in Hessen visioniert. In den Dörfern der ländlichen Region verwirklichen Menschen ein zukunftsfähiges Leben, und zwar zukunftsfähig in jeder Hinsicht: sozial, kooperativ, ökologisch nachhaltig, mit nachwachsenden Rohstoffen selbstversorgend, grün-technisch optimiert, gärtnerisch differenziert, erzieherisch Potenzial entfaltend und nicht zuletzt auch innerlich seelisch. Damit das Miteinander und Synergetische in „Jamilanda“ klappt, ist „Ökoligenz“ nötig. Mit diesem neuen, von ihm geprägten Begriff beschrieb Alander eine (neue) menschliche Eigenschaft, in der sich rationale und emotionale Intelligenz mit einem Gespür für das ökologisch Richtige verbinden. (Begeistert und erstaunt von den vielen ökologischen und sozialen Innovationen, die abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit aufkeimten, recherchierte er weiter und widmet sich seither in seinen journalistischen Artikeln ökoligenten Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Ökoligenz, ja, das war ein prima Begriff, der auf den Punkt bringt, was wir brauchen.)

Die Messe Ökoligenta – Anfang und Ende einer Wandelvision

Gemeinsam begannen Alander, ich und eine Vertriebspartnerin mit viel Elan  und hohem energetischen Aufwand eine Veranstaltung zu entwerfen, die wir – in Anklang an die Kasseler dokumenta – Ökoligenta nannten. Es sollte eine Kombination werden aus Grüner Messe, Festival des Wandels und Treffen für die Wandler*innen. Leider ging das Projekt gründlich schief. Widrige Winde bliesen uns ins Gesicht, der Veranstaltungsort erwies sich als extrem schwierig und die Gefahr, bei schlechtem Wetter mit 50.000 Euro Miesen nach Hause zu gehen – die wir nicht hatten – war groß. Irgendwann zogen wir die Notbremse, sagten die Sache ab und kamen mit einem blauen Auge in Form von ein paar Tausend Euro Miesen davon. Es sollte nicht sein, und jetzt ist es besser, schöner, richtiger geworden.

Ökoligenta – das Wandelnetz

Nun hatten wir also eine wunderbare Idee, einen klangvollen Namen und eine stattliche Homepage, aber das Projekt war uns zwischen den Fingern zerronnen. Wir besannen uns auf den eigentlichen Kern der Idee: Synergien zu schaffen und Öffentlichkeitsarbeit für den Großen Wandel zu machen.

Also setzten sich Alander und ich an die Homepage und erschufen sie so gut wie neu. Seite für Seite, Rubrik für Rubrik, Text für Text, Bild für Bild. Das funktionierte (und funktioniert), als hätten wir das schon immer so gemacht. Einer schrieb, der andere ergänzte und umgekehrt. Wir feilten hin und her, bis der Text für uns stimmte, wobei ich eher der nüchterne Part bin, Alander der poetische. Weshalb der letzte optische Feinschliff der Seiten auch bei ihm lag und liegt. „Ökoligenta – das Wandelnetz“ war wie ein Phönix aus der Asche entstanden!

Offenbar hatten wir uns erst durch das Dickicht konventioneller Ideen kämpfen müssen, um da zu landen, wo wir jetzt sind: in enger Verbindung mit green net project, makers for humanity und der Karte von morgen, mit Connected Awareness, Human Connection und vielen anderen Projekten des Großen Wandels, zu dem wir weiter so aktiv wie möglich beitragen werden – nicht, indem wir gegen etwas kämpfen, sondern uns für etwas engagieren. Und siehe da: Jetzt gibt es ein regelmäßiges Treffen der Akteure der Wandelbewegung in Ferropolis. Und 2019 wird es ein großes Mitweltfestival geben. Dazu später mehr.

Und das alles vielleicht ja mit Euch, die Ihr dies lest und hoffentlich auch in der einen oder anderen Weise zum Großen Wandel beitragt. Es gibt viel zu tun. Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Jede Stunde zählt.

 

Und die Hoffnung, dass er noch so lange bleibt, bis die Zukunft eine Chance erhält.
Das tut sie aber nur, wenn die Parteiführer um ihre Stimmen zittern
(WANN besinnt sich endlich die SPD vorwärts?!)
und die Lobbyisten sich mit dem neuen Wind drehen.

Der Aufstandstext

„Wir sind die Jugend von heute und die Gesellschaft von morgen.
Und wir werden morgen die Konsequenzen tragen, für das, was ihr heute entscheidet.
Wir sind Entwicklung, und wir werden nicht bis morgen warten, dass unsere Stimme gehört wird.
Deswegen, stehen wir heute auf.
Das ist der Aufstand der Jugend!
Wir werden solange rufen, bis man uns hört.
Heute, auf den Straßen und Plätzen, Morgen, in den Ministerien und in den Herzen der Menschen.
Die Zeit ist gekommen, dass die Jugend von heute mitentscheidet über das, was morgen gilt.
Was wir heute fordern, ist der Austausch zwischen den Generationen
und gemeinsame Verantwortung auf dem Weg Richtung Morgen.
Wir bauen uns eine Welt, in der viele möglich sind,
die oberste Prämisse, ist das glückliche Kind.
Viva la Krevolution!

Musik: Actio Grenzgänger Text: Courtier Videoproduktion: Kemperly Film Produktion Buch und Regie: Simon Marian Hoffmann Produktion: Ansgar Wörner Unterstützt durch Jugendstiftung BW und Fonds Sozio Kultur e. V.

In einem Bündnis werden wir zu einer Kraft

Termin: 22.-24. März 2019 (Nachmittag bis voraussichtlich Mittag 14 Uhr)
(Ort: Lebensgemeinschaft Windberg in Beichlingen/Thüringen)

Beteiligungsanfrage

Bisheriger Prozess

Dem Impuls zum Aufbau eines Bündnisses im D-A-CH-Raum folgend, trafen Ende Oktober 2018 knapp 30 Personen aus diversen, im sozial-ökologischen Wandel aktiven Organisationen auf der ersten Wandelkonferenz zusammen. Während der beiden Tage haben wir dort auch gemeinsam das „Memorandum of Understanding“ erarbeitet, einstimmig beschlossen und unterzeichnet. Das Memorandum skizziert unseren Wertekonsens, Visionen und Ziele. Dabei gab es ein klares Votum für eine themenübergreifende, professionell arbeitende und inhaltlich neutrale Organisation***. Wir nennen sie vorläufig „Wandelbündnis“, in der Langform „Bündnis für den sozial-ökologischen Wandel“.

Die Ergebnisse wurden bereits drei Wochen später auf der Bits & Bäume Konferenz in Berlin präsentiert und weitere Bündnispartner mit ins Boot geholt. Seither arbeitet ein fleißiges Koordinationsteam und ein erweiterter Aktivenkreis an der Fortführung des Entwicklungsprozesses.

Teilnehmer*innen

Mit dieser Einladung bitten wir all jene, die zum jetzigen Zeitpunkt einen wichtigen Beitrag zum Aufbauprozess leisten können, um Teilnahme. Somit wenden wir uns mit dieser Veranstaltung vor allem an folgende Personenkreise:

  • „Infrastruktur“: Akteur*innen, die Initiativen mit Ressourcen unterstützen: Finanzierung, IT bzw. Digitalisierung, Organisationsaufbau, Rechtsbeistand, Prozessbegleitung, Botschafter*Innen, Medienpräsenz etc.
  • Netzwerke & große Organisationen: Multiplikator*innen und wichtige Kooperationspartner*innen, über die wir zu einem späteren Zeitpunkt viele Organisationen und Einzelakteure erreichen
  • Mitarbeiter*innen: Menschen, die regelmäßig & verbindlich mit ihren Fähigkeiten am operativen Aufbau mitwirken und mitgestalten (Orientierungsrahmen: 5 Stunden/Woche)
  • Interessierte: die zukünftige Zielgruppen von diversen Wandel-Akteuren repräsentieren (als Ergänzung zu den ersten 3 Rollen, sofern genügend Plätze vorhanden sind)

Aus Platz- & Fokusgründen können wir nicht garantieren, dass alle Interessierten einen Platz bekommen können

 

Vorläufige Ziele der 2. Wandelkonferenz

Die 2. Wandelkonferenz wird als interaktives, geführtes Erlebnis gestaltet und stellt daher weder eine klassische Diskussionsveranstaltung noch ein klassisches Arbeitsgruppentreffen dar. Dabei wollen wir erreichen:

  • Vertrauen zueinander entwickeln: Kennenlernen, Herzkultur, Commitment
  • Akteur*innenkreis schrittweise erweitern: einladen – informieren – begeistern
  • Abenteuer „Visionreise“: Lasst uns eine „gemeinsame Expedition in eine kooperative Zukunft“ erträumen, um Inspiration & Motivation zu tanken
  • „Planspiel“: Gemeinsam unser Netzwerk-Ökosystem des ökosozialen Wandels erkunden & erleben
  • Entscheidungen treffen: Commitment für nächste Schritte auf Basis der erarbeiteten Vorschläge

Wie schon bei der 1. Wandelkonferenz geht es auch diesmal nicht um Darstellung des eigenen Projekts bzw. der eigenen Organisation, sondern ausschließlich um die Entwicklung und Stärkung des Bündnisses und der persönlichen Beziehungen.

Organisatorisches

Falls ihr euch mit den gesteckten Zielen identifizieren könnt und Interesse an der Teilnahme habt, tretet einfach in Kontakt mit uns. Um mehr über eure Motivation, Erfahrungen oder Kompetenzen zu erfahren, ist ein weiterer, detaillierter Fragebogen bereits in Arbeit und wird zeitnah an alle Interessenten versandt.

Teilnahmegebühren (nach Selbsteinschätzung): 150 bis 200 € inkl. veganer Vollverpflegung und 2 Übernachtungen. Kann weniger werden, sofern wir wieder Kostenträger finden, wie bei der 1. Wandelkonferenz in Sulzbrunn (Ende Oktober 2018). Dort haben uns das RENN.süd Netzwerk, die Stiftung erneuerbare Freiheit und die Transition Initiativen unterstützt. Wir bedanken uns somit auch hier für deren Engagement, wodurch die Durchführung erheblich einfacher und offener wurde!

Registrierung

Aufgrund des intensiven und interaktiven Prozesses, der von den Teilnehmenden geprägt wird, wünschen wir uns, dass Teilnehmer*innen an allen 3 Tagen teilnehmen.

Ausblick darüber hinaus

  • Sollte der März-Termin in eurem Kalender schon belegt sein oder ihr zwar nicht an aktiver Mitarbeit, wohl aber an der Grundidee interessiert sein, merkt euch unbedingt das „Makers4Humanity-LAB“ am Pfingstwochenende (8.-10. Juni 2019) vor. Dort wird es – für bis zu 150 Leute – neben einem idyllischen Open Air-Event am Strand (!) auch Raum geben zum Kennenlernen unserer sowie weiterer Initiativen des gesellschaftlichen Wandels, für Workshops im Inselbauen und Trans-Tellerrand-Gespräche am Lagerfeuer. Mehr dazu HIER
  • Wie letztes Jahr bereits auf der Bits&Bäume werden wir auch dieses Jahr auf diversen Veranstaltungen vertreten sein, um weiter mit euch in Kontakt zu bleiben.
  • Wandelkonferenz Herbst 2019 (voraussichtlich offizielle Gründung)

Wer neben den Durchführungsorganisationen Art of Cooperation, frekonale e.V. und den Transition-Initiativen als Koveranstalter genannt werden möchte, möge uns dies bis zum 15.02.19 mitteilen.

Herzliche Grüße,

Roland Alton (Fairkom & Wandeltreppe – Österreich), Alander Baltosée, Bernhard Bayer (Transformales Netz), Benno Flory (Wandel.jetzt – Schweiz), Estelle Goebel-Aribaud (Hostsharing eG), Peter Hartmann (Projektwelt Zukunft), Fred Hauschel (Naturzukunft), Hansi Herzog (Art of Cooperation – Österreich), Valentin Hörer (GEN Deutschland), Frieder Jacobi (wandelgestalten.org), Markus Kollotzek (Wechange/fairmove.IT), Bobby Langer (ökoligenta.de), Lilja Liebert (deutsche reform-jugend), Simon Liedtke (Wechange eG), Joy Lohmann (Positive Nett-Works e.V.), Marcel Partap (Open Source Ecology Germany), Andreas Sallam (green net project/frekonale e.V.), Maria Schöller (Wandelbündnis), Joachim Winters (Bündnis Grundeinkommen), Helmut Wolman (Karte von morgen)

Kontakt: Andreas Sallam, Freie Kommunikation und Nachhaltiger Lebensstil e.V. „frekonale“, Jahnatalstraße 4a, 01594 Riesa OT Jahnishausen
Tel.: 0341 / 22908 – 330, Fax: 0341 / 22908 – 339, E-Mail:
andreas.sallam@frekonale.org

Weitere Infos: wandelbuendnis.org + https://wechange.de/group/wandelbundnis sowie beim „2. Wandelkonferenz-Info-Call“ am 4. März um 19.30 Uhr über https://zoom.us/j/8134509126

_________________________________________________________________________

***Typische Aufgabenfelder eines solchen Bündnisses (nach innen, nach außen) wären:

  • Sicherung der Rahmenbedingungen – Anliegen der öko-sozialen Wandelbewegung aktiv in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit hineintragen und vertreten
  • Synergien zwischen den Verbandsmitgliedern erzeugen
  • Aufbau & Pflege von kooperativen Netzwerken: Veranstaltungen durchführen, Aufbau & Einsatz geeigneter Online-Plattformen & Werkzeuge fördern
  • Beratung von Mitgliedern – Rechts- und Steuerangelegenheiten, etc.

Und vieles mehr! Was würde dir helfen, den „Wandel“ besser in die Welt zu bringen?

Ein Basis-Interview für die Wandelbewegung!

Interview: Wem gehört die Welt? Ein Gespräch mit Vandana Shiva from Ilona Koglin on Vimeo.

… 8 Minuten, die man sich als wöchentliche Medizin einflößen könnte
(oder, abhängig von Grad der persönlichen Hoffnungslosigkeit, auch bis zu einmal täglich).
Zu Risiken und Nebenwirkungen frage Deinen Freundeskreis und die herrschende Kaste.

Mich persönlich stört die monotone Hintergrundmusik, aber die lässt sich ja abschalten:

 

Interdisziplinäre (Change)Maker* treffen sich Pfingsten zu einem dreitägigen ZukunftsLabor. Die Akteure des gesellschaftlichen Wandels vergleichen ihre Positionen, Ideen und Praktiken, um ein l(i)ebenswertes Zukunftsbild zu entwickeln. Arbeitsteilig kooperativ kann diese Zukunft gelingen und gemeinsam vor Ort gefeiert werden.

*makers4humanity (m4h) sind Macher*innen, die gemeinwohlorientiert an Teillösungen für ein dauerhaft gutes Leben auf dem Planeten arbeiten und ihre Lösungen teilen, um die Vision gemeinsam zu realisieren.

Das makers4humanity-Lab (m4h-Lab) ist ein Treffen der Akteure und Freunde des Wandelbündnisses, ein jährlicher Meilenstein, damit sie einander unter dem Aspekt des „Tuns“ physisch treffen, austauschen und kennenlernen können. Vor Ort werden Wandelallianzen geschmiedet, IT-Plattformen gebildet, gemeinsame Nutzen ausgelotet und Kulturtechniken live erprobt. Weiterlesen

Von 26.-28. Oktober trafen sich 25 Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Organisationen, um die Grundlagen für ein Wandelbündnis zu legen, also einer verbindlichne Struktur, die möglichst viele Akteur/innen des sozialökologischen Wandels miteinander verbindet.

Dank des Willens aller, sich zusammenzutun und die gemeinsame Sache zu befördern, haben wir es in zwei Tagen geschafft, ein umfangreiches „Memorandum of Understanding“ zu unterzeichnen. Am Sonntag, 2 Minuten nach ein Uhr mittags und unmittelbar vor dem gemeinsamen Mittagessen in der Gemeinschaft Sulzbrunn, hatten wir das Papier unterschriftsreif. Hier findet Ihr das vollständige Memorandum.

Alle Menschen und Organisationen, die Lust haben, sich aktiv am Einigungsprozess – der unbedingt auf Augenhöhe stattfinden soll – zu beteiligen, sind eingeladen, sich ans Orgateam zu wenden (events@frekonale.org).

Großes Aufatmen. Unsere Unterstützer/innen-Seite funktioniert endlich wieder – nach einem halben Jahr, ein typisches Ergebnis von Geldknappheit. Sinn der Seite: Dass Ihr bekunden könnt, dass Ihr es gut findet, die Akteure der Wandelbewegung sichtbar zu machen: sowohl Menschen wie Gruppen. Dazu braucht es wenig. Einfach das kleine Formular ausfüllen, einen kleinen Spruch einfügen, der Euch gefällt oder Euch beeindruckt hat, und ein Bild von Euch hochladen. Wenn ihr letzteres nicht wollt, dann bekommt Ihr einen tollen Ersatz, nämlich eine kleine grüne Giraffe.
Also los jetzt!