Der Große Wandel global

Bert Brecht, 5 Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit

Brechts Text stammt zwar aus dem Jahr 1938, ist aber für alle Zeiten und Regime gültig!

Erd-Charta

Die Erd-Charta versteht sich als eine inspirierende Vision für eine zukunftsfähige und gerechte Welt. Nie zuvor haben so viele Menschen an der Ausarbeitung einer interna-tionalen Erklärung zusammengearbeitet. Als die grundlegende Ethik für eine nachhaltige Entwicklung stellt sie eine Art „Menschenrechtserklärung des 21. Jahrhunderts“ dar.

Eckpunktepapier der Akademie für solidarische Ökonomie

Trotz hoher Kompleixtät alles verständlich gut formuliert:

Teil A: Vision und Grundpositionen

Teil B: Unsere normativen Prämissen

Teil C: Systemweichen und Transformationspfade

Teil D: Transformationspfade

Teil E: Transformation konkret

Und all das findet sich HIER.

Wie geht es der Erde?

Leben wir weiter wie bisher, brauchen wir schon 2030 einen zweiten Planeten, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Der Living Planet Report des WWF macht mit Fakten klar, was uns alle angeht … weiterlesen…
Merken

Charta von Palermo

In der Charta von Palermo fordert der langjährige Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, freies Aufenthaltsrechts ohne Aufenthaltsgenehmigung als weltweites Menschenrecht. Für seine wertvolle politische Arbeit erhielt er den Heinepreis 2018.

Die Erde braucht eine neue Information

Der Notruf der Erde ist so unüberhörbar geworden, so absolut zwingend, dass jetzt das Wissen bekannt werden muss, wie wir unseren Planeten aus dem Würgegriff der Gewalt befreien können. MEHR …

Das Tamera Manifest

FÜR EINE NEUE GENERATION AUF DEM PLANETEN ERDE.

Einige Zitate:

„Dies ist ein Manifest für eine junge Generation, die in der bestehenden Gesellschaft keine Zukunft mehr hat; für diejenigen, die jetzt im aktiven Befreiungskampf stehen, für die Angehörigen der Opfer, für die vielen, unsäglich vielen Menschen, die angesichts der täglichen Trauer keinen Ausweg und keine Perspektive mehr sehen. Die Welt befindet sich im Übergang zu einer neuen Form des Lebens auf der Erde. Die alten Diktaturen und Hierarchien sind nicht länger haltbar. Wir erleben den Zusammenbruch der großen Systeme.“

„Die Welt des Menschen muß wieder eingebettet werden in die grundlegenden Ordnungen des universellen Lebens. Zu heilen sind zunächst die vier Grundlagen des Lebens: Energie, Wasser, Nahrung und – die Liebe. Diese vier Lebensquellen müssen befreit werden von den Dunkelmächten, die sie zerstört haben (Energiekonzerne, Diktaturen, Kirchen etc.). Dies ist kein privater und kein lokaler Kampf, sondern ein globaler. Es ist ein Kampf zwischen den globalen Kräften des Lebens und den globalen Kräften der Zerstörung. Wenn das Leben siegt, wird es keine Verlierer geben.“

„Es kann in der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist. Die neue Welt hat alle Formen des Geschlechterkampfes aufgelöst. Es gibt weder Chauvinismus noch Feminismus. Die Geschlechter stehen ebenbürtig beieinander und arbeiten für dasselbe Ziel des wiedervereinigten Lebens. Die Fragen von Monogamie oder Polygamie, von Zweierliebe oder freier Liebe sind keine ideologischen oder religiösen Fragen, sondern Fragen der persönlichen Entwicklung und Entscheidung aller Beteiligten. Die Liebe ist ein Naturvorgang und kein juristisches Thema.“

HIER DER VOLLSTÄNDIGE TEXT

Transition Charta

Ein wesentliches Kennzeichen von Transition Initiativen ist nicht nur, welche Projekte wir „Einfach. Jetzt. Machen.“, sondern mit welcher Haltung und welcher Sicht auf die Welt wir es tun. Zusammengefasst findest du die Punkte in unserer deutschen Transition Charta, die ein kleines Team in einem intensiven Prozess erarbeitet hat. Beim bundesweiten Netzwerktreffen der deutschen Transition Town Bewegung im August 2015 in der Attac-Villa in Könnern bei Halle haben wir sie willkommen geheißen.

Lebendigkeit sei!

Für eine Politik des Lebens. – Ein Manifest für das Anthropozän
Andreas Weber und Hildegard Kurt
Vollständiger Text HIER (danke think-oya.de)

Aufruf zum Leben

Im Jahr 2010, haben wir als leitende Ärzte psychosomatischer Kliniken in einem Aufruf zur psychosozialen Lage in Deutschland unsere tiefe Erschütterung über das Ausmaß seelischer Erkrankungen und psychosozialer Probleme zum Ausdruck gebracht. Wir wollten damit auf eine besorgniserregende Entwicklung aufmerksam machen und einen offenen gesellschaftlichen Dialog über die möglichen Ursachen und Konsequenzen anstoßen.

Über 4.000 Fachleute haben den Aufruf unterzeichnet …

Neben allen Ansätzen zur Verringerung psychosozialer Belastungen benötigen wir jedoch tiefgreifendere Antworten, die zu mehr psychosozialer Kompetenz und Resilienz führen. Um zukunftsfähig zu werden, brauchen wir unsere gesamte Lebenskraft. Darum haben wir uns entschlossen zu einem

Aufruf zum Leben.

Oslo Manifest: Vom Umweltrecht zum Natur-Recht

Im Juni 2016 haben sich in Oslo die Ethik-Expertengruppen der IUCN – Internationale Umweltrecht Kommission – auf eine gemeinsame Erklärung verständigt. Das Papier trägt die Überschrift „Vom Umweltrecht zum Ökologischen Recht: Aufruf zu Gestaltung neuer (ökologischer) Gesetzgebungs- und Regierungsweisen.“   In den darauf folgenden Monaten haben sich hunderte von Wissenschaftlern und Rechtsexperten auf eine gemeinsame Erklärung verständigt, das den Namen „Oslo Manifest“ trägt. Das Oslo Manifest ruft zu einem weltweiten Dialog über die Grundlagen und Ziele von Umweltrecht und Regierungshandeln auf und fordert, die Unversehrtheit des Ökosystems Erde als Voraussetzung menschlichen Lebens und menschlicher Entwicklung zu schützen.

Environment and Development Challenges: The Imperative to Act

„Die menschliche Fähigkeit zu handeln hat die Fähigkeit zu verstehen weit übertroffen. Daraus erwächst für die Zivilisation ein Orkan von Problemen, ausgelöst durch Überbevölkerung, Überkonsum der Reichen, Einsatz umweltschädlicher Technologien und schlimme Ungleichheiten … Die sich rasch verschlechternde biophysikalische Situation … wird von der Wegwerfgesellschaft kaum erkannt, die dem irrationalen Glauben verfallen ist, dass die wirtschaft physisch endlos wachsen könne.“

Vollständiger Text …

Gezeichnet von Gro Harlem Brundtland, Paul Ehrlich, Jose Goldemberg, James Hansen, Amory Lovins, Gene Likens, Suki Manabe, Bob May, Hal Mooney, Karl-Henrik Robert, Emil Salim, Gordon Sato, Susan Solomon, Nicholas Stern, MS Swaminathan, Robert Watson, Barefoot College, Conservation International, International institute for Environment and Development, and International Union for the Conservation of Nature

Die Freie Welt Charta

Die Freie Welt Charta ist eine Grundsatzerklärung, die uns die Möglichkeit gibt, das Leben auf der Erde für all ihre Bewohner so optimal wie möglich zu gestalten, Armut und Gier aus der Welt zu schaffen und unsere Entwicklung anzukurbeln. Sie ergibt sich aus dem Versagen der heutigen Gesellschaft ergibt; und sie ist ein natürlicher Schritt in unserer Evolution.

Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde

In dieser Schrift von Richard Buckminster Fuller beschreibt der berühmte Erfinder und Architekt seine – von einem gewissen aufmunternden Fortschrittsglauben geprägte – Vision von einem verantworungsvollen Umgang der Menschheit mit ihrem „Mutterschiff“. Den vollständigen Text findet ihr auf Deutsch HIER.

Losing Earth

Diese Schilderung von Nathaniel Rich ist ein Geschichtswerk, das sich mit dem 10-jährigen Zeitraum von 1979 bis 1989 befasst: dem entscheidenden Jahrzehnt, in dem die Menschheit zum ersten Mal zu einem breiten Verständnis der Ursachen und Gefahren des Klimawandels kam. Ergänzt wird der Text durch eine Reihe von Luftbildern und Videos, die alle im vergangenen Jahr von George Steinmetz aufgenommen wurden. Mit Unterstützung des Pulitzer Centers basiert dieser zweiteilige Artikel auf 18 Monaten Berichterstattung und weit über hundert Interviews. Er verfolgt die Bemühungen einer kleinen Gruppe amerikanischer Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker, Alarm zu schlagen und die Katastrophe abzuwenden.

Die 17 SDGs (Social Development Goals)

Die SDG der Agenda 2030 sind das, wovon alle träumen. Immerhin: Erst kommt die große Vision, dann – hoffentlich – ihre Umsetzung. Die Agenda 2030 schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Das Kernstück der Agenda bildet ein ehrgeiziger Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Die 17 SDGs berücksichtigen erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen. Die Agenda 2030 gilt für alle Staaten dieser Welt. Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten: Alle müssen ihren Beitrag leisten. MEHR …

… das vollständige Dokument.

Der Ulmentanz

Der Ulmentanz wird auf der ganzen Erde – für die Erde – zu jedem Vollmond um 20 Uhr Ortszeit getanzt.

Entwurf der Allgemeinen Erklärung der Rechte der Mutter Erde

Auf der „Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde“ in Cochabamba im April 2010 mit über 30.000 Teilnehmern wurde dieser Vorschlag für eine „Erklärung der Allgemeine Erklärung der Rechte der Mutter Erde“ veröffentlicht.

Die Zukunft der Menschheit

Eine ganze Reihe von Themen wird die Menschheit künftig nur noch gemeinsam bewältigen können … Weiterlesen …

Bildung für eine ganzheitliche Nachhaltigkeit

Die Welt-Gesellschaft befindet sich in der „Globalisierung des Geldes“ … Ob es dabei auch so etwas wie eine „Globalisierung der Verantwortlichkeit“ bzw. „ganzheitliche Nachhaltigkeit“ geben wird, ist immer mehr als Schicksalsfrage der Menschheit zu erkennen.
Die Menschheit hat viel Wissen und hat auch viele praktische und technische Möglichkeiten, aber wie sehr wollen wir denn überhaupt fürs Ganze verantwortlich sein und entsprechend mit unseren Möglichkeiten umgehen?
Wie sehr denken wir daran, und wie sehr reden wir darüber, über welche Lebensbereiche, mit wem?
Und wie sehr tun wir es nicht, an welchen Stellen?
Und warum nicht?
Das Buch geht auf Spurensuche nach Möglichkeiten einer „Rettung der Welt“, vor allem im Inneren des Menschen. Viel spricht dafür, dass alles zu spät sein kann – vor allem sicherlich, wenn wir uns nicht gründlich danach fragen.

Weltbürger - Aufruf der 13

13 Weltbürger von Weltruf richteten am 3. März 1966 diesen Aufruf an die Weltbevölkerung

Manifest der "Initiative Humanismus - für Menschen, gegen Dogmen"

Humanismus ist eine wesentliche Grundlage westlicher Zivilisation. Sie scheint aber in der notdürftigen Auseinandersetzung mit den globalen Problemen immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Umso wichtiger ist es, sich seine Kernaussagen ins Gedächtnis zu rufen. Die findest Du HIER.

The Shambala Warrior

Jede*r kann ein*e Shambala-Krieger*in werden: Eine tibetische Legende zur Rettung der Welt.

Transformation unserer Welt: die Agenda 2030

 17 Ziele für die Welt: Armut beenden | Ernährung sichern | Gesundes Leben für alle |Bildung für alle |Gleichstellung der Geschlechter | Wasser und Sanitärversorgung für alle |Nachhaltige und moderne Energie für alle |Nachhaltiges Wirtschaftswachstum (???) und menschenwürdige Arbeit für alle | Widerstandsfähige Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung | Ungleichheit verringern | Nachhaltige Städte und Siedlungen | Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen | Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen | Ozeane erhalten | Landökosysteme schützen | Friedliche und inklusive Gesellschaften | Umsetzungsmittel und Globale Partnerschaft stärken

Mit den 17 Zielen soll auch das „Recht auf Frieden“ ein Menschenrecht werden. Die USA lehnen das bisher ab.

Die Wende der Titanic: Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung

Die Wiener Deklaration ist im Diskurs eines breiten Netzwerkes von Theoretikern und Praktikern, ehrenamtlich Arbeitenden und Entscheidungsträgern aller Gesellschaftsbereiche entstanden. Die Autoren sprechen ungeschminkt Tabus wie die Wachstumsdoktrin an und versuchen damit ein ahistorisch gewordenes System zu entlarven und die „kollektive Trance“ zu durchbrechen. Der Text ist hier zu finden.

Charta für ein Europa der Regionen

Die “Charta für ein Europa der Menschen und Regionen” ist unser Beitrag für eine enkeltaugliche Welt. Demokratie heißt für uns: Selbstermächtigung in Kooperation und Gemeinschaft.
Wir wollen die Gesellschaft, in der wir leben, zum Wohle aller gestalten.

Das konvivialistische Manifest

Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Das konvivialistische Manifest entstand 2013 in einem Diskussionsprozess von etwa 40 französischsprachigen Wissenschaftler_innen und Intellektuellen.

Buen vivir

Eine kurze Einführung in Lateinamerikas neue Konzepte zum guten Leben und zu den Rechten der Natur: HIER …

Manifesto for Transformative Social Innovation

An age of contradiction is upon us … Scientific knowledge, technological innovation and legal structures have brought progress and previously unimaginable forms of comfort and entertainment. At the same time, there is severe poverty and inequality, ecological disasters, climate change, biodiversity loss and economic downfalls … continue

Brief an die Jugend

In diesem Brief appelliert Ervin Laszlo an junge Menschen, sich den Herausforderungen des globalen Wandels zu stellen. Er sieht sie als privilegiert und deshalb verantwortlich an, den so notwendigen Wandel aktiv und effektiv voranzutreiben.

Agenda 21

Die Agenda 21 setzt Leitlinien für das 21. Jahrhundert, vor allem zur nachhaltigen Entwicklung. An dieser Konferenz nahmen neben Regierungsvertretern auch viele nichtstaatliche Organisationen teil. Nachhaltige Entwicklung – und damit die Agenda 21 – ist vielerorts zur Leitlinie öffentlichen Handelns geworden. Ihre kommunale Umsetzung ist die Lokale Agenda 21.