Bücher


 

Bücher kaufen wir im lokalen Buchladen. Und wenn das grade mal nicht geht,
dann bestellen wir – bundesweit versandkostenfrei – bei dem alternativen Buchladen „Neuer Weg“.
Eine phantastische Fundgrube für kritische Geister ist dort die „Bibliothek des Widerstands„.

Der „Neue Weg“ dürfte auch Deutschlands wichtigster Knotenpunkt
für Hintergrundwissen für die Kernthemen unserer Zeit zu sein.
Dort findet Ihr eine Liste mit zig Stichworten, alle mit
solider Literatur von unabhängigen Autoren hinterlegt.

Buch für Buch lesenswert sind die Titel der gesellschaftspolitischen Reihe thinkOYA:
Dort „erscheinen Aufklärungs- und Streitschriften zu Themen, die direkt ins Blut gehen
und zu Engagement für gutes Leben verstoffwechselt werden“.

Sachbuch

Daniel Pinchbeck: How soon is now: Wie lange wollen wir noch warten? Ein Manifest gegen die Apokalypse.

Wir stehen am Rande einer ökologischen Megakrise. Unser Handeln in den kommenden Jahren wird wohl auch das Schicksal unserer Nachkommen bestimmen. Angesiedelt zwischen Manifest und konkretem Aktionsplan skizziert der radikale Futurist und Philosoph Daniel Pinchbeck eine Vision für eine soziale Massenbewegung, die in der Lage ist, diese Krise anzugehen. Pinchbecks zentrale These: Die Menschheit hat die Katastrophe unbewusst selbst herbeigeführt, um unseren gegenwärtigen Zustand zu transformieren. Wir stehen vor einer Feuerprobe, die notwendig ist, um uns von einem Zustand des Seins zum nächsten zu entwickeln. Basierend auf umfangreicher Forschung bezieht er dabei Energie- und Landwirtschaft, Kultur, Politik und Medien mit ein, vereint indigene Entwicklungsprinzipien und östliche Metaphysik mit sozialer Ökologie und radikalem politischen Denkens. Letztlich stellt How soon is Now? die Natur der menschlichen Seele und die Zukunft unserer aktuellen Welt auf den Prüfstand.

Marshall B. Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens.

Ohne dass wir es vielleicht beabsichtigen, haben unsere Worte und unsere Art zu sprechen Verletzung und Leid zur Folge – bei anderen und auch bei uns selbst. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) hilft uns, bewusster zuzuhören und unserem Gegenüber respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken. Gleichzeitig lernen wir, uns ehrlich und klar auszudrücken. Als eine Sprache des Lebens können wir die GFK in der Kommunikation mit allen Menschen, egal welchen Alters, unabhängig von ihrem kulturellen oder religiösen Hintergrund in den unterschiedlichsten Situationen anwenden. Mit Geschichten, Erlebnissen und beispielhaften Gesprächssituationen macht Marshall Rosenberg in seinem Buch deutlich, wie sich mithilfe der GFK auch komplexe Kommunikationsprobleme lösen lassen.

Dieter Duhm, Die heilige Matrix: Von der Matrix der Gewalt zur Matrix des Lebens. Grundlagen einer neuen Zivilisation.

12 Kapitel Klartext zu der Frage, was zu tun ist, um die Globalisierung der Gewalt zu stoppen und eine Globalisierung des Friedens einzuleiten. Um zu einer fundierten Antwort zu kommen, werden alle Quellen menschlichen Wissens miteinbezogen, modernste Erkenntnisse aus Naturwissenschaft, Politik und Geschichte, aus Chaosforschung, Holographie, Religion oder Ökologie.

Cyril Dion, Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

2012 wird der Autor durch eine Studie vom Wissenschaftlern aus aller Welt auf den möglichen Untergang eines Teils der Welt bis zum Jahr 2100 aufmerksam – eine erschütternde Nachricht. Mit einem kleinen Team zieht er los, um herauszufinden, wie die Welt aussähe, wenn wir einige der besten, heute bereits praktizierten Lösungen in den Bereichen Landwirtschaft, Energieversorgung, Wirtschaft, Schule und Demokratie miteinander verknüpfen – und entdeckt dabei überall auf der Welt Frauen und Männer, die dabei sind, die Grundlagen für eine neue Welt zu schaffen.
Für alle Menschen, die sich um die Zukunft dieser Welt Sorgen machen, nach machbaren und praktikablen Lösungen suchen und bereit sind, selber etwas zu tun.

Tim Jackson, Wohlstand ohne Wachstum - Das Update. Grundlagen für eine zukunftsfähige Wirtschaft.

Als Tim Jacksons Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ vor sieben Jahren erstmals erschien, avancierte es schnell zum Standardwerk. „Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf – aber nun brauchen wir einen anderen Motor“, lautete die kurze wie brisante Diagnose des renommierten britischen Ökonomen – und daran hat sich nichts geändert. Die Notwendigkeit umzusteuern ist dringlicher denn je, und so kommt die komplett überarbeitete Neuauflage der „Bibel der Wachstumskritik“ gerade zur rechten Zeit.Das Buch bietet eine fundierte Analyse der Auswirkungen der Finanzkrisen, legt den Fokus auf die ganze Welt und schildert die Herausforderungen und Chancen einer Postwachstumsgesellschaft, welche die öko-logischen Grenzen unseres Planeten nicht überschreitet und trotzdem in Wohlstand lebt.

Michael K. Stone, Ecological Literacy: Educating Our Children for a Sustainable World

The plain fact is that the planet does not need more successful people. But it does desperately need more peacemakers, healers, restorers, storytellers, and lovers of every kind. It needs people who live well in their places. It needs people of moral courage willing to join the fight to make the world habitable and humane. And these qualities have little to do with success as we have defined it.

Annie Leonard, The Story of Stuff. Wie wir unsere Erde zumüllen.

Kaffeebecher, Kekspackungen, Schuhe, Handys, DVDs – unser Alltag besteht aus einer Menge solcher Dinge. Wie entsteht dieses Zeug, wo kommt es her und was machen wir damit, wenn wir es nicht mehr brauchen? Die engagierte Umweltaktivistin Annie Leonard geht diesen Fragen auf anschauliche Weise nach und zeigt die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft. Im Laufe ihrer zwanzigjährigen Arbeit für Greenpeace und andere NGOs hat sie viele Fabriken, Bergwerke und Müllkippen besucht. Bei ihrer Arbeit als »toxic travel ler« kam sie in 40 Länder. Sie berichtet von Familien in Bangladesch, die auf riesigen Müllhalden leben, oder von Näherinnen in Haiti, die seit Jahren vergeblich um menschenwürdigere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ihr Buch zeigt, wie wir diese Verhältnisse ändern können. Es ist das Glaubensbekenntnis einer neuen ökologischen Bewegung.

Joana Macy/Molly Young Brown, Die Reise ins lebendige Leben

Strategien zum Aufbau einer zukunftsfähigen Welt.

Es braucht nicht mehr als einen gesunden Menschenverstand, um zu begreifen, daß eine Gesellschaft, die auf beständiges industrielles und wirtschaftliches Wachstums angewiesen ist, auf Dauer keinen Platz auf der begrenzten Erde hat – oder den Planeten ruiniert. Auf solch elementaren Erkenntnissen baut Joanna Macy ihre in den letzten 25 Jahren entwickelte „Arbeit die wieder verbindet“ auf, eine Form von Gruppenprozessen, durch die Menschen ermutigt und bestärkt werden, sich als Teil des großen lebendigen Ganzen zu verstehen und so zu handeln; mitzuwirken bei der Schaffung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen oder – wie sie schreibt – „langfristig lebenserhaltenden Gesellschaft“. Dann öffnet sie im zweiten Teil ihren Erfahrungsschatz und beschreibt in allen Details über 50 Übungen der „Arbeit die wieder verbindet“, damit Menschen aller Lebenslagen sie als Werkzeug des Wandels in ihren persönlichen oder beruflichen Zusammenhängen anwenden können.

Matthias Horx, Das Buch des Wandels: Wie Menschen Zukunft gestalten

Wir reden täglich über die Veränderungen, denen wir ausgesetzt sind, über die radikalen Umwälzungen der Globalisierung oder den rasanten Wandel der Technologie. Viele fürchten sich vor Veränderungen, weil sie einen Verlust an Gewissheiten und Sicherheit erwarten. Matthias Horx zeigt eindrücklich, dass Zeiten des Wandels vor allem Chancen bieten und dass wir tatsächlich viel besser darin sind, mit Veränderungen umzugehen und Neues auszuprobieren, als wir denken. Ein großer gesellschaftspolitischer Wurf von Matthias Horx, der es wie kein anderer versteht, mit historischem Bewusstsein darüber nachzudenken, wie wir künftig leben wollen.

Misereor (Hrsg.), Wer Mut sät, wird eine andere Welt ernten

Beherzt können wir die Welt verändern. Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufen, Jüngere wie Ältere, beschreiben in 44 überzeugenden Beispielen, wie dies gelingen kann. Indem sie ihre eigenen Lebenserfahrungen und Entwicklungen schildern, unterbreiten sie konkrete Ideen, die man leicht übernehmen kann: von Kleidertauschbörsen über die Unterstützung des fairen Handels bis hin zum TV-Fasten. Die Beispiele entstammen den Themenbereichen Ökologie, Nachhaltigkeit, weltweite Solidarität, Entwicklungszusammenarbeit, Frieden und Spiritualität. Die Autoren – darunter Germanwatch-Gründer Klaus Milke und der österreichische Unternehmer Heini Staudinger – beweisen: Eine bessere Welt ist möglich.

CHAOS - Das Zeitalter der Revolution

Die öffentlichen Diskussionen gehen angesichts dieser Lage allerdings auf beunruhigende Weise an den wichtigsten Fragen vorbei. Eine breite Debatte über einen grundsätzlichen Wandel unseres Wirtschaftssystems findet nicht statt. Die Tatsache, dass sich die deutsche Regierung auf Druck der USA weigert, dem UN-Vertrag zur Abschaffung von Atomwaffen beizutreten, den mittlerweile 122 Länder unterzeichnet haben, ist den meisten Medien bestenfalls eine Randnotiz wert. Dabei geht es um unser aller Überleben. Klimanachrichten rangieren, wenn nicht gerade ein UN-Gipfel stattfindet, meist unter Vermischtes, obwohl sie eigentlich Titelthemen sein müssten. So zum Beispiel der Hinweis auf eine NASA-Studie aus dem Jahr 2014, die feststellt, dass der gewaltige westantarktische Eisschild begonnen hat, unwiderruflich auseinanderzubrechen. Der daraus folgende Meeresspiegelanstieg von bis zu vier Metern lässt sich bereits nicht mehr aufhalten. Küstenstädte wie New York, Hamburg, Schanghai, Kalkutta und Alexandria sind, obwohl sie noch stehen, eigentlich schon Geschichte. Doch darüber herrscht weitgehend Schweigen. Das Scheitern einer ganzen Zivilisation scheint keine Schlagzeilen mehr wert zu sein. Führende Klimawissenschaftler weisen immer wieder darauf hin, dass wir unsere Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis 2030 senken müssen, um auch nur eine 50:50-Chance zu haben, die Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen und eine weiter eskalierende Katastrophe zu verhindern. Doch die EU ist auf dem Weg, selbst ihr viel zu niedriges Ziel von 40 Prozent zu verfehlen. In Deutschland steigen die Emissionen, statt zu sinken, vor allem durch den ungebremst boomenden Auto-, LKW- und Luftverkehr – so als hätte hier noch nie jemand das Wort Klimawandel gehört. Eine ernsthafte Diskussion über dieses dramatische Versagen der Politik, das lebensbedrohliche Konsequenzen für uns alle und vor allem für unsere Kinder und Enkel hat, findet nicht statt. In der angeblichen Wissens- und Wissenschaftsgesellschaft zählen Fakten wenig, wenn sich mit ihrer Verdrängung noch eine Weile Profit machen lässt. Anlässlich des Klimagipfels in Durban (Südafrika) 2011, wo die Regierungschefs aus aller Welt zusammenkamen, formulierte es der ehemalige Vorsitzende des UN-Klimarats Rajendra Pachauri so: »Um ehrlich zu sein: Niemand hier schenkt der Wissenschaft irgendeine Beachtung.« Es ist nicht allein Donald Trump, der sich im postfaktischen Zeitalter eingerichtet hat, sondern der größte Teil der politischen Eliten. Auch in Europa. Und ein Teil der Bevölkerungen auf beiden Seiten des Atlantiks unterstützt sie dabei. Der Grund dafür ist leicht zu erkennen: Der Krise des Lebens auf der Erde ins Auge zu sehen und angemessen darauf zu reagieren, würde bedeuten, nicht nur einige Infrastrukturen, sondern unser gesamtes Wirtschaftssystem vollständig umzubauen. Der Aufbau einer Ökonomie, die auf Gemeinwohl statt Profit, auf gerechte Verteilung statt auf endloses Wachstum setzt, ist umso dringender, als das gegenwärtige System einem winzigen Teil der Weltbevölkerung zu absurden Reichtümern verhilft, während 800 Millionen Menschen hungern und Milliarden um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen. Doch das politische Establishment in den Industrieländern hat sich bisher geweigert, einen grundlegenden Umbau in Richtung sozialer und ökologischer Gerechtigkeit in Angriff zu nehmen. Reiche Interessengruppen, die auch um den Preis eines verwüsteten Planeten ihre Privilegien zu verteidigen suchen, haben ihren Zugriff auf die Staatsapparate in den vergangenen Jahrzehnten erheblich ausweiten können. Als Ergebnis ihres Erfolges wächst das Chaos und die Fliehkräfte nehmen zu.

Aus: Fabian Scheidler: Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen. Promedia 2017. 240 S.

Wir sind dran. Club of Rome: Der große Bericht Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Anders Wijkman u.a.

In seinem ersten, weltweit beachteten Bericht zur Lage der Menschheit („Die Grenzen des Wachstums“, 1972) prognostizierte der Club of Rome den ultimativen Kollaps des Weltsystems in den nächsten 50 Jahren. Seitdem hat sich viel verändert und wir verfügen über genügend neues Wissen für die erforderlichen Veränderungen zum Erhalt unserer Welt. Sehr wohl sind laufende Trends aufzuhalten und sind wir in der Lage, bestimmte Philosophien und Überzeugungen ad acta zu legen. Somit können wir uns auf eine aufregende Reise in die Zukunft machen.

Zur Besprechung …

Joachim Radkau, Die Ära der Ökologie: Eine Weltgeschichte

Die Ökologie ist das Signum unseres Zeitalters. Joachim Radkaus grandioses Buch lässt die neue Ära zum ersten Mal in ihrer ganzen Vielgestaltigkeit und globalen Bedeutung erfahrbar werden. Es erzählt sowohl von spiritueller Suche und herausragenden Momenten als auch von Institutionalisierung und Bürokratisierung. Es porträtiert zentrale Initiativen wie Friends of the Earth oder Greenpeace und charismatische Vorkämpferinnen wie Rachel Carson, Petra Kelly und die Chinesin Dai Qing. Überhaupt zeigt Joachim Radkau, welch zentrale Rolle und beinahe mythisches Potential Frauen in der Umweltbewegung zukommt. Seine souverän erzählte und glänzend aufgebaute Darstellung macht klar: Trotz mancher bizarrer Episoden ist die Umweltbewegung die neue, wahre Aufklärung unseres Zeitalters; die fließende Vielfalt und immer neue Vernetzung der Motive unterscheidet sie von allen früheren großen Bewegungen der Geschichte.

David Bohm, Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen.

Der Dialog ist eine neue Form des Gesprächs. Hier werden weniger Argumente ausgetauscht, sondern Horizonte eröffnet. Der Dialog ist eine Chance, Neues zu entdecken, keine Garantie, Altes zu bewahren.

Der Physiker David Bohm, von dem Einstein sagte, er sei der einzige, der über die Quantentheorie hinauskommen könne, war nicht nur ein berühmter Naturwissenschaftler, sondern auch ein Philosoph im ursprünglichen Sinne. Er gab dem Gespräch, dem Dialog seine Tiefe zurück, die ihm im Zeitalter der Kommunikation und Diskussion abhanden gekommen ist.

Besprechung, Meeting, Gesprächsrunde nennt man heute Versammlungen, in denen Standpunkte vorgestellt, Argumente ausgetauscht, Positionen verteidigt, Gedanken ausgeführt und Theorien angerissen werden. Der Zweck solcher Gespräche ist es, den Status quo der Differenzen zu klären, sich auf Ziele zu einigen und Unstimmigkeiten auszuräumen.

David Bohm hat die Erfahrung gemacht, daß all dies gut gemeint ist, aber nicht reicht, um einen wirklichen Schritt nach vorne zu kommen. Statt der Diskussion fordert er den Dialog, verstanden nicht als ein freundliches Gespräch miteinander, sondern als ein Horizonte öffnendes Aufeinanderzugehen. Ein Dialog ist ein grundsätzlich gelungenes, die Teilnehmer mit wirklich neuen Erfahrungen und Erkenntnissen belohnendes Gespräch.

Fabian Scheidler, Das Ende der Megamaschine

Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt? Der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler legt in seinem Buch „Das Ende der Megamaschine“ die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen.

Das Buch schöpft aus einer Vielzahl von Quellen, von der Anthropologie und Geschichtswissenschaft über die Chaosforschung bis zur Populärkultur. Es verändert eingefahrene Sichtweisen, indem es Verbindungen quer durch Zeiten, Räume und Denktraditionen herstellt. Die Kenntnis der historischen Zusammenhänge bildet die Grundlage dafür, neue Möglichkeiten für eine notwendige zivilisatorische Wende zu entdecken.

Wer verstehen will, warum wir menschheitsgeschichtlich in eine Sackgasse geraten sind und wie wir aus ihr wieder herauskommen können, der kommt an Fabian Scheidlers „Das Ende der Megamaschine“ nicht vorbei. Es ist ein Buch, das zum Handeln einlädt und Möglichkeiten eröffnet, gemeinsam einen Ausgang aus der gefühlten Ohnmacht zu finden.

Eckhart Tolle, Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung

Nach den Erfolgsbüchern „Jetzt“ und „Leben im Jetzt“ geht Eckhart Tolle mit seinem Bestseller „Eine neue Erde“ einen Schritt weiter. Er setzt das Erwachen eines radikal geänderten persönlichen Bewusstseins in Beziehung zum Kollektivbewusstsein. Nur wenn wir uns in einen „inneren Raum“ jenseits von Gedanken, Emotionen und reaktivem Verhalten bewegen, erfahren wir Liebe und eine allumfassende Intelligenz. Nur wenn viele Menschen diesen Schritt gehen, wird sich ein neues Bewusstsein entwickeln. Nur ein neues Bewusstsein kann uns und die Erde vor Zerstörung bewahren.

Prosa und Lyrik

Alander Baltosée - Jamilanda - die ökoligente Lebensart. Eine Quelle der Inspiration für eine ökologisch nachhaltige Lebensweise.

Sind wir blind vor Sehnsucht nach einem besseren Leben? Ist es möglich, das alles, was unser Herz diesbezüglich begehrt, bereits vorhanden ist?

Dieser Vermutung geht das Buch nach. Es beschreibt in einer, erst fantastisch anmutenden Geschichte, Schritt für Schritt eine Wirklichkeit, die wir immer mehr als unsere eigene wahrnehmen lernen. Eingebettet in eine bezaubernde Geschichte wird von einem wundersamen, naturnahen und fortschrittlichen Ort namens Jamilanda erzählt. Inspiriert und getragen von einer Vision, beschreibt der Autor, liebevoll und detailliert diesen magischen Ort mitten in Deutschland, dass man meinen könnte, er sei bereits existent.

Mit den vielen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt auch zwischenmenschlichen Facetten des Buches, wird dem Leser vor Augen geführt, welches Bild entsteht, wenn man die Puzzleteile einer theoretisch bestehenden Wirklichkeit aneinander fügt. Es öffnet Menschen für essentielle Fragen des (Über-) Lebens und motiviert, an der ökologischen und spirituellen Erneuerung der Gesellschaft mitzugestalten.

Man wundere sich nicht. Alles, was im Buch beschrieben und in Szene gesetzt wird, ist bereits vorhanden. Der Roman ist eine Einladung, ein positiver Aufbruch dazu.

Jamilanda – die ökoligente Lebensart von Alander Baltosée

Dirk C. Fleck, Das Tahiti Projekt

Im Jahr 2022: Die Welt droht in einem Chaos aus natur- und menschengemachten Katastrophen unterzugehen. Nur auf Tahiti wächst ein neues ökologisches Paradies heran. Omai, der junge Präsident der Insel, versucht, sein Land zu beschützen. Der Hamburger Spitzenjournalist Cording lässt sich vom Idealismus Omais anstecken und wird unversehens in eine Affäre ungeheuren Ausmaßes hineingezogen, denn die Mächtigen der Welt haben es auf die Rohstoffvorräte Tahitis abgesehen …