Texte für eine lebenswerte Zukunft

Es gibt Millionen lesenswerter Texte, die hier stehen könnten. Wir möchten an dieser Stelle Texte veröffentlichen, die wir für fundamental wichtig, also wandelrelevant halten (und die gut verständlich sind). Die Auswahl soll deshalb andere gute Texte keinesfalls diskriminieren. Für Anregungen sind wir dankbar. Schickt diese bitte an langer@oekoligenta.de.


Ein Webmagazin, das sich ganz dem Wandel verschrieben hat, und das wir allgemein empfehlen können, ist RUBIKON.

Erd-Charta

Die Erd-Charta versteht sich als eine inspirierende Vision für eine zukunftsfähige und gerechte Welt. Nie zuvor haben so viele Menschen an der Ausarbeitung einer interna-tionalen Erklärung zusammengearbeitet. Als die grundlegende Ethik für eine nachhaltige Entwicklung stellt sie eine Art „Menschenrechtserklärung des 21. Jahrhunderts“ dar.

Transformation unserer Welt: die Agenda 2030

17 Ziele für die Welt: Armut beenden | Ernährung sichern | Gesundes Leben für alle |Bildung für alle |Gleichstellung der Geschlechter | Wasser und Sanitärversorgung für alle |Nachhaltige und moderne Energie für alle |Nachhaltiges Wirtschaftswachstum (???) und menschenwürdige Arbeit für alle | Widerstandsfähige Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung | Ungleichheit verringern | Nachhaltige Städte und Siedlungen | Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen | Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen | Ozeane erhalten | Landökosysteme schützen | Friedliche und inklusive Gesellschaften | Umsetzungsmittel und Globale Partnerschaft stärken

Mit den 17 Zielen soll auch das „Recht auf Frieden“ ein Menschenrecht werden. Die USA lehnen das bisher ab.

Transition Charta

Ein wesentliches Kennzeichen von Transition Initiativen ist nicht nur, welche Projekte wir „Einfach. Jetzt. Machen.“, sondern mit welcher Haltung und welcher Sicht auf die Welt wir es tun. Zusammengefasst findest du die Punkte in unserer deutschen Transition Charta, die ein kleines Team in einem intensiven Prozess erarbeitet hat. Beim bundesweiten Netzwerktreffen der deutschen Transition Town Bewegung im August 2015 in der Attac-Villa in Könnern bei Halle haben wir sie willkommen geheißen.

Das konvivialistische Manifest

Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Das Manifest entstand 2013 in einem Diskussionsprozess von etwa 40 französischsprachigen Wissenschaftler_innen und Intellektuellen.

Umkehr zum Leben

Akademie solidarische Ökonomie, Bernd Winkelmann/Christoph Ecken

UN-Menschenrechtserklärung

Die Menschenrechte gehören zu den elementaren, grundlegenden Rechten, ohne die ein geordnetes „menschliches“ Miteinander nicht möglich ist. Mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ haben die Vereinten Nationen ein Resolution verfasst, die als Absichtserklärung die darin enthaltenen Menschenrechte in möglichst allen Staaten durchsetzen und schützen will.

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Picasso über das Finden

Ich suche nicht – ich finde. Suchen, das ist ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden, das ist das völlig Neue, das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer. Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen. Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis, für jedes neue Erlebnis im Außen und Innen, das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.