Texte für eine lebenswerte Zukunft

Es gibt unzählige, lesenswerte Texte, die hier zu finden sein könnten.

Wir möchten an dieser Stelle Texte veröffentlichen, die wir für fundamental wichtig, also relevant für den gesellschaftlichen Wandel halten und die dessen geistige Essenz gut verständlich machen. Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Schickt diese bitte an langer@oekoligenta.de.


Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den ihr um euer Herz gelegt habt.

Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, wird keiner anfangen! Sophie Scholl

Erd-Charta

Die Erd-Charta versteht sich als eine inspirierende Vision für eine zukunftsfähige und gerechte Welt. Nie zuvor haben so viele Menschen an der Ausarbeitung einer interna-tionalen Erklärung zusammengearbeitet. Als die grundlegende Ethik für eine nachhaltige Entwicklung stellt sie eine Art „Menschenrechtserklärung des 21. Jahrhunderts“ dar.

Transformation unserer Welt: die Agenda 2030

17 Ziele für die Welt: Armut beenden | Ernährung sichern | Gesundes Leben für alle |Bildung für alle |Gleichstellung der Geschlechter | Wasser und Sanitärversorgung für alle |Nachhaltige und moderne Energie für alle |Nachhaltiges Wirtschaftswachstum (???) und menschenwürdige Arbeit für alle | Widerstandsfähige Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung | Ungleichheit verringern | Nachhaltige Städte und Siedlungen | Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen | Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen | Ozeane erhalten | Landökosysteme schützen | Friedliche und inklusive Gesellschaften | Umsetzungsmittel und Globale Partnerschaft stärken

Mit den 17 Zielen soll auch das „Recht auf Frieden“ ein Menschenrecht werden. Die USA lehnen das bisher ab.

Transition Charta

Ein wesentliches Kennzeichen von Transition Initiativen ist nicht nur, welche Projekte wir „Einfach. Jetzt. Machen.“, sondern mit welcher Haltung und welcher Sicht auf die Welt wir es tun. Zusammengefasst findest du die Punkte in unserer deutschen Transition Charta, die ein kleines Team in einem intensiven Prozess erarbeitet hat. Beim bundesweiten Netzwerktreffen der deutschen Transition Town Bewegung im August 2015 in der Attac-Villa in Könnern bei Halle haben wir sie willkommen geheißen.

Charta für ein Europa der Regionen

Die “Charta für ein Europa der Menschen und Regionen” ist unser Beitrag für eine enkeltaugliche Welt. Demokratie heißt für uns: Selbstermächtigung in Kooperation und Gemeinschaft.
Wir wollen die Gesellschaft, in der wir leben, zum Wohle aller gestalten. HIER GEHT’S ZUR CHARTA-INITIATIVE

Das konvivialistische Manifest

Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Das Manifest entstand 2013 in einem Diskussionsprozess von etwa 40 französischsprachigen Wissenschaftler_innen und Intellektuellen.

Umkehr zum Leben

Akademie solidarische Ökonomie, Bernd Winkelmann/Christoph Ecken

UN-Menschenrechtserklärung

Die Menschenrechte gehören zu den elementaren, grundlegenden Rechten, ohne die ein geordnetes „menschliches“ Miteinander nicht möglich ist. Mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ haben die Vereinten Nationen ein Resolution verfasst, die als Absichtserklärung die darin enthaltenen Menschenrechte in möglichst allen Staaten durchsetzen und schützen will.

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Picasso über das Finden

Ich suche nicht – ich finde. Suchen, das ist ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden, das ist das völlig Neue, das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer. Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen. Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis, für jedes neue Erlebnis im Außen und Innen, das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Aufruf zum Leben

Leitende Ärzte psychosomatischer Kliniken sind erschüttert über das Ausmaß seelischer Erkrankungen und psychosozialer Probleme. Dafür genügt längst keine kosmetische Behandlung der Symptome mehr.  Wir benötigen tiefgreifendere Antworten, die zu mehr psychosozialer Kompetenz und Resilienz führen. Um zukunftsfähig zu werden, brauchen wir unsere gesamte Lebenskraft. Darum verfassten die Ärzte den Aufruf zum Leben.